Schinznach-Bad

Bald ziehen Asylsuchende ein

Zwischennutzung: Spätestens Ende März sollen die Asylsuchenden in der Liegenschaft an der Stapferstrasse einziehen. mhu

Zwischennutzung: Spätestens Ende März sollen die Asylsuchenden in der Liegenschaft an der Stapferstrasse einziehen. mhu

Die Gemeinde Schinznach-Bad sucht eine Wohnung für Asylsuchende – und findet diese schliesslich im benachbarten Brugg.

Vier Asylsuchende muss Schinznach-Bad aufnehmen, soll die derzeitige Aufnahmepflicht erfüllt werden. Eine geeignete Wohnung innerhalb der Gemeinde zu mieten, sei allerdings «trotz redlichen Bemühungen» nicht gelungen, hält der Gemeinderat im aktuellen Mitteilungsblatt fest.

Jetzt ist trotzdem eine Lösung gefunden: Schinznach-Bad kann eine Liegenschaft an der Stapferstrasse im benachbarten Brugg mieten.

Das Haus steht seit rund eineinhalb Jahren leer und soll dereinst – wird die überarbeitete Bau- und Nutzungsordnung rechtskräftig – entweder abgerissen oder komplett umgebaut.

Mit anderen Worten: «Die Eigentümer wollen die Liegenschaft bis dahin nicht unbewohnt lassen und stellen sie daher zur Zwischennutzung für mindestens drei Jahre der Gemeinde Schinznach-Bad als Unterbringung für Asylsuchende zur Verfügung», führt der Gemeinderat aus.

Vorgesehen ist, das Haus zu räumen und sanft zu sanieren. Spätestens auf Ende März sollen die Asylsuchenden einziehen.

Den Kontakt zu den Eigentümern hat laut Gemeinderat übrigens die Stadt Brugg vermittelt – «basierend auf den gegenwärtig laufenden Fusionsabklärungen».

Zur Erinnerung: Im letzten Jahr genehmigten die Gemeindeversammlung von Schinznach-Bad sowie der Einwohnerrat Brugg den Projektierungskredit für das Zusammenschlussprojekt. Momentan werden Lösungsvorschläge erarbeitet, wie künftig verschiedene Aufgaben erfüllt werden können. (mhu)

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