Die Bäckerei Konditorei Richner aus Veltheim schaut stolz auf ihr langjähriges Bestehen zurück. Das Geschäft, das seit 1847 in Familienbesitz ist, wird heute durch das Ehepaar Barbara und Karl Richner bereits durch die siebte Generation geführt. Um den hohen Kundenanforderungen und dem Zeitgeist gerecht zu werden, ist die Bäckerei Ende März in die Weiten des Online-Universums eingestiegen.

Aufgrund der steigenden Kundenzahlen, immer mehr Bestellungen und Online-Anfragen entstand als Erstes die Idee einer neuen Website und eines Online-Shops. Pascal Richner, der Sohn des Inhaber-Ehepaars verfügt seinerseits über ausreichend Informatikerfahrung und nahm deshalb das Projekt selbst in die Hand. Das Aufziehen einer neuen Website und der Integration des Online-Verkaufs sind nur ein Teil der lancierten Web-Kampagne. Durch die Präsenz auf verschiedenen sozialen Medien erhoffen sich Richners auch einen Marketing-Effekt.

Interesse ist gestiegen

«Die Website und der Shop funktionieren einwandfrei und erfreuen sich grosser Beliebtheit», schreibt Arianne Stoll, die Verlobte von Pascal Richner, die für den Bereich Social Media zuständig ist. Der Kunde kann die bestellte Ware abholen, sie sich per Post zuschicken oder in Spezialfällen mit einem bäckereieigenen Lieferwagen zukommen lassen. Neben Facebook ist der Laden auf Instagram, Googleplus und Twitter aktiv. Auf diesen Plattformen werden unter anderem Fotos der neuesten Pralinenkreationen, Informationen zum nahenden Cremeschnitten-Festivals oder zum neuen Lieferwagen gepostet. Die stetige Präsenz in den sozialen Medien fördere das Interesse am Betrieb merklich, sagt Stoll.

Die Aufmerksamkeit, die der Shop dank der Online-Werbung erhält, zeige sich auch in positiven Rückmeldungen. Die grösste Herausforderung war die konkrete Planung der Website und des Shops, um im Endeffekt die Plattform so benutzerfreundlich wie möglich zu gestalten. Zudem galt es abzuklären, welche Produkte überhaupt für den Versand geeignet sind und welche nicht. Dafür haben die Richners sich selbst einige Pakete zugeschickt, um zu prüfen, wie die Artikel den Transport überstehen. Auch Extrem-Tests mussten sich die potenziellen Versandartikel unterziehen: «Wir haben die Pakete geschüttelt, fallengelassen und herumgeworfen», erklärt Stoll.