Der Fliessversuch in der Aare zwischen Wildegg und Brugg habe im Laufe des Herbsts zwar erfolgreich abgeschlossen werden können, konkrete Ergebnisse dürften aber erst in der zweiten Jahreshälfte 2019 vorliegen, weil die umfangreichen Analysen viel Zeit in Anspruch nehmen, hält der Energiekonzern Axpo auf Nachfrage fest.

Stattgefunden hat der mehrwöchige Test in der Aare zur Vorbereitung der anstehenden Sanierung des Geschiebehaushalts und der Fischwanderung beim Kraftwerk Wildegg-Brugg.

Der Energiekonzern Axpo klärte ab, welche Auswirkungen eine dauerhafte, vollständige Öffnung der beiden Hilfsstauhaltungen hat: Hilfswehr in Villnachern/Schinznach-Bad sowie Dachwehr in Brugg. Letzteres könnte bei einem positiven Verlauf entfernt werden.

Der Auenlebensraum würde deutlich aufgewertet, hielt die Axpo im September in einer Medienmitteilung fest, die Fische könnten wieder hindernisfrei wandern und das Geschiebe im Fluss wieder vom Wasser weitertransportiert werden. (mhu)