Brugg
Aus Sicherheitsgründen werden in Brugg dutzende Bäume gefällt – doch nicht nur deshalb

Das zuständige Amt untersucht 224 Bäume entlang der Aareböschung und des Parks der Berufsschule Gesundheit und Soziales in Brugg. Drohen Sie beim nächsten Unwetter umzustürzen?

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In Brugg müssen 55 Bäume weg.

In Brugg müssen 55 Bäume weg.

Sabina Galbiati

In den ersten beiden Februarwochen 2016 werden im Bereich der Aareböschung und des Parks der Berufsschule Gesundheit und Soziales in Brugg (BFGS) Bäume gefällt. Vorgängig wurde ein Baumkonzept erstellt, wie das zuständige Departement des Kanton Aargaus «Finanzen und Ressourcen» in einer Medienmitteilung vom Montag schreibt. Ziel dieser Massnahmen sind die Sicherheit sowie die Erhaltung der Biodiversität.

224 Bäume wurden vorgängig auf ihre Stabilität und ihren ökologischen Wert hin untersucht. Von diesen Bäumen werden nun 55 gefällt. Diese Bäume weisen entweder gravierende Schäden auf oder drohen, bei einem Unwetter umzustürzen. Manche der Bäume haben beschädigte Wurzeln, oder sie stehen so exponiert auf der Aareböschungskante, dass sie diese bei einem Sturz mitreissen. In einigen Bereichen wird der Baumbestand ausgelichtet, um starken, jungen Bäumen Platz zum Wachsen zu lassen.

Der Baumbestand ist aufgrund seiner Artenzusammensetzung und seines Alters von grossem ökologischen Wert. Die für die Biodiversität wertvollen Bäume sollen wenn möglich erhalten bleiben. Diese werden bei Schäden lediglich teilweise zurückgeschnitten. Auch bleiben im Raum der Steilböschung der Aare absterbende oder tote Bäume erhalten, sofern sie die Sicherheit des darüber liegenden Fusswegs nicht gefährden. (sae)