Fabian Märki aus Rüfenach ist einer jener Milchbauern, die ihr Foto auf Kafirahm-Deckeli finden können. Die Ehre, in der neuen Kafirahm-Deckeli-Serie abgebildet zu sein, lässt Emmi jenen dreissig Schweizer Bauern zuteilwerden, die über die letzten fünf Jahre die besten Milchlieferanten des Milchverarbeitungsbetriebs waren. Mit der besonderen Kafirahm-Deckeli-Serie würden die Landwirte nun auch eine Präsenz bei den Konsumenten erhalten.

Der 27-jährige Fabian ist zusammen mit seinen Eltern Adrian, 58, und Barbara, 55, sowie seinem 25-jährigen Bruder Pascal auf dem Riedhof ausserhalb von Rüfenach tätig. Die Märkis haben sich der Viehzucht, der Milchwirtschaft und dem Weinbau verschrieben. Rund dreissig Redholsteiner Kühe leben auf ihrem Hof. Diese haben in den letzten fünf Jahren Milch von höchster Qualität gegeben. Gemäss Emmi wird ihr Gehalt und Geschmack von vielen Faktoren beeinflusst. Auf die messbare Qualität der Milch – beispielsweise die Keime darin – hat der Bauer einen grossen Einfluss.

Hygiene hat oberste Priorität

Was tut Fabian Märki für die hohe Milchqualität? «In erster Linie bieten wir den Kühen viel Komfort im Laufstall. Dazu zählen viel Licht, frische Luft, qualitativ hochstehendes Futter sowie ein bequemer Liegeplatz», sagt er. Ein weiterer Punkt sei die Hygiene. Sie würden den Stall mehrere Male pro Tag sauber machen. «Ein spezielles Augenmerk legen wir dabei auf die Sauberkeit in den Liegeboxen der Kühe.» Auch die Hygiene beim Melken sei entscheidend. «Wir benutzen bei dieser Arbeit Einweghandschuhe. Jedes Euter wird vor dem Melken gesäubert und danach desinfizieren wir jedes Mal das Melkzeug», erklärt Märki. Der Service und Unterhalt sowie die Reinigung der Melkanlage trügen weiter dazu bei, die Keimbelastung tief zu halten.

Fabian Märki selbst hat sich noch gar nicht auf einem richtigen Kafirahm-Deckeli gesehen, nur auf Fotos, die ihm von Bekannten zugeschickt wurden. «Aber es fühlt sich schon recht gut an, wenn man bedenkt, dass nur dreissig Landwirte mit der besten Milchqualität auf dieser Kafirahm-Deckeli-Kollektion sind», sagt er. Ob seine Familie die Kafirahm-Deckeli jetzt sammelt, weiss er nicht. «Bis jetzt ist diese Idee noch niemandem in den Sinn gekommen.» Die Kaffeerahmportionen mit einer Auflage von 40 Millionen Stück sind ab sofort im Umlauf. Zu finden sind sie bei den Detailhändlern Coop, Spar und Volg sowie im Grosshandel.

In den nächsten zwei bis drei Jahren will Fabian Märki den Hof von seinen Eltern übernehmen. «Mein Bruder ist ebenfalls in der Ausbildung zum Landwirt, jedoch führe ich den elterlichen Betrieb in Zukunft alleine weiter.»