Brugg
Auf einen Schlag 106 neue Wohnungen

Gewichtige Post für die Bauverwaltung der Stadt Brugg: Gestern haben die Gross Generalunternehmung AG (Brugg) und die Imoka-Immobilien-Anlagestiftung (Zürich) als Bauträgerschaft das Baugesuch für die Wohnüberbauung Habsburgerstrasse eingereicht.

Louis Probst
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Lücke geschlossen: In der Bildmitte die neuen Baukörper der Überbauung Habsburgerstrasse. zvg metron

Lücke geschlossen: In der Bildmitte die neuen Baukörper der Überbauung Habsburgerstrasse. zvg metron

Die Überbauung, die auf einem Projekt der Metron Architektur AG beruht – und die in den Schild zwischen Habsburgerstrasse, Hafnerweg und Bahndamm im Brugger Ortsteil Altenburg zu stehen kommt –, wird insgesamt 106 Wohnungen umfassen. Vorgesehen sind sowohl Miet- als auch Eigentumswohnungen. Die jeweiligen Anteile stehen noch nicht fest. Das Anlagevolumen für die Wohnüberbauung Habsburgerstrasse wird sich bei 45 bis 50 Millionen Franken bewegen. Und gebaut werden soll «so schnell wie möglich», sagt Hans Setz, Mitglied der Geschäftsleitung der Gross Generalunternehmung AG.

«Wir hoffen, nachdem das Projekt auf der Grundlage eines Gestaltungsplanes entwickelt worden ist und ein Fachgutachten vorliegt, auf ein zügiges Bewilligungsverfahren», erklärt Hans Setz. Mitte Jahr sollen denn auch schon die Bagger auffahren.

Grosse Flexibilität

«Die Rahmenbedingungen für die Wohnüberbauung Habsburgerstrasse werden durch einen Gestaltungsplan vorgegeben, der im Jahre 2008 vom Regierungsrat genehmigt worden ist», sagt Architekt und Projektleiter Marc D. Knellwolf von der Metron Architektur AG. «Gestützt auf den Gestaltungsplan haben wir uns entschieden, im rund 15000 Quadratmeter grossen Grundstück gegen den Bahndamm hin mit vier scheibenförmigen Bauten einen Rücken zu bilden und vorne, gegen die Habsburgerstrasse hin, hin fünf Punkthäuser zu platzieren.

Damit kann eine grosse Flexibilität sowohl bei der Besonnung als auch bei der Auslegung der Wohnungen erreicht werden. Die Überbauung soll ja eine grössere Klientel ansprechen. Daher sind neben 21⁄2-Zimmer-Wohnungen auch 31⁄2- und 41⁄2-Zimmer-Wohnungen vorgesehen, wobei der Löwenanteil auf die 31⁄2-Zimmer-Wohnungen entfällt.» Alle Wohnungen sind per Lift erreichbar, und sie sind auch direkt an die Einstellhalle angebunden, in der 147 Autos Platz finden.

Die Gebäude selber werden alle Minergiestandard aufweisen.

Vernetzung mit dem Quartier

«Das architektonische Konzept ist geprägt durch die Vernetzung der Überbauung mit den stark durchgrünten Aussenräumen und dem Quartier», betont Marc D. Knellwolf. Für die Durchlässigkeit sorgt ein Fusswegnetz, das bereits im Gestaltungsplan definiert worden war.