Im November des letzten Jahres wurde der Skilift auf dem Rotberg zwischen Villigen und Mandach aufgestellt. In Betrieb war er in dieser Saison bisher aber noch keinen einzigen Tag. «Wir nehmen es mit Humor», sagt Roger Meier, eine der treibenden Kräfte hinter der Anlage. «Mit unserem Skilift in einem nicht unbedingt schneesicheren Gebiet haben wir von Anfang gewusst, auf was wir uns einlassen.»

Anders gesagt: Die Situation sei nicht ganz neu. Schon einmal sei in der Vergangenheit den ganzen Winter hindurch kaum Schnee gefallen, blickt Meier zurück. Just, als die Skilift-Bügel demontiert waren, kam der Winter. Das Skilift-Team habe die Lehren gezogen, sagt Meier und mit einem Lachen. «Wir bauen die Anlage noch nicht ab. Alles bleibt bis April oder Mai stehen.» Schliesslich sterbe die Hoffnung zuletzt, auch wenn nicht – wie in der letzten Saison, als es aussergewöhnlich weiss war im Aargau – mit einem Rekordjahr gerechnet werden könne.

Gruppe von Idealisten

Ebenfalls sei mit dem einen oder anderen Höhepunkt – Wetter hin oder her – zu rechnen, sagt Meier. Ende März werde das Raclette-Essen durchgeführt, «ob Schnee liegt oder nicht». Für diesen Anlass kommt übrigens das auf diesen Winter vergrösserte und beheizte Zelt zum Einsatz. Auch der Saison-Schluss werde wieder kräftig gefeiert, sagt Meier.

Froh ist er, dass das Team rund um den 250 Meter langen Skilift auf dem Villiger Hausberg auf Sponsoren und Gönner zählen darf, damit die Kosten für den Unterhalt, die technische Abnahme oder die Versicherungen gedeckt werden können.

Schliesslich handle es sich um eine Non-Profit-Orgnisation – keinen Verein, sondern eine Gruppe von Idealisten, für die der Spass im Vordergrund steht. Ziel sei es, «etwas für die Kinder im Dorf und der Umgebung auf die Beine zu stellen». Nicht ohne Stolz kann die Gruppe um Roger Meier festhalten, dass der Skilift eine Erfolgsgeschichte sei. Und auch Ideen für die Zukunft seien viele vorhanden, stellt Meier fest.