Lupfig
Auch nach 125 Jahren: Feldmusik Lupfig ist frisch geblieben

Die Feldmusik bot zum Abschluss ihres Jubiläumsjahrs ein eindrückliches Galakonzert. Das Programm mit einer reinen Spielzeit umfasste nebst ein Dutzend Evergreens auch Zugaben, mit denen die Instrumentalisten dem applaudierenden Publikum dankten.

Max Weyermann
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Die Feldmusik Lupfig bot ein zweistündiges Galakonzert.
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Ruedi Wüst beim Trompetensolo
Zwei Stunden dauerte das Jubiläumskonzert der Feldmusik Lupfig
Philipp Mattenberger spielt sein Solo auf der Tuba
Kurt Mattenberger (links) wurde für 50 Jahre Aktivmitgliedschaft von Präsidentin Sandra Schraner geehrt
Philipp Mattenberger spielt ein Solo auf der Tuba
Die Tambouren unter der Leitung von Dino Dillena
Höchste Konzentration während des Konzerts
Höchste Konzentration beim Solo
Die Feldmusik Lupfig unter der Leitung von Dirigent René Niederhauser
Die Feldmusik Lupfig feiert ihr 125-jähriges Bestehen
Die Feldmusik Lupfig empfängt den Applaus des Publikums
Das Klarinettenregister präsentiert sein Können
Blick ins Trompetenregister
Blick von hinter der Bühne auf die Feldmusik Lupfig
Auch nach 125 Jahren: Feldmusik Lupfig ist frisch geblieben

Die Feldmusik Lupfig bot ein zweistündiges Galakonzert.

Max Weyermann

Das Programm mit einer reinen Spielzeit von zwei Stunden umfasste nebst einem Dutzend Evergreens auch einige Zugaben, mit denen die Instrumentalisten dem begeisterten Publikum für den langanhaltenden Applaus dankten.

Nach dem Auftakt mit einem Galadiner eröffnete die in der 2. Klasse Harmonie spielende Feldmusik ihr Konzert vor den rund 320 Gästen in der Mehrzweckhalle mit dem rassigen «Florentinermarsch» von Julius Fucik. Bereits bei diesem Stück zeigte sich, dass unter der Leitung von Dirigent René Niederhauser ein bestens vorbereitetes Konzert zu erwarten sein würde. Dieser Eindruck bestätigte sich im «Clarinet Cocktail» von Wim Laseroms mit einem fulminanten Solo des fünfköpfigen Klarinetten-Registers. Im nachfolgenden Medley «Tom Jones in Concert» erklangen sodann Evergreens wie «Delilah», «Green green grass of home», «Help yourself» und «Sex bomb». Einen weiteren Höhepunkt des ersten Teils brachte John Philipp Sousas Parademarsch «Stars and stripes forever». Die Jungtambouren aus der Musikschule und ihr Leiter Dino Dillena sorgten vor der Pause mit ihren rassigen Darbietungen für Furore.

Publikum forderte Zugaben

Im zweiten Teil war unter anderem die «Appalachian overture» von James Barnes zu hören, mit der die FM Lupfig im Juni 2016 am Eidgenössischen Musikfest in Montreux auftreten wird. Vom Publikum zu einer Zugabe veranlasst wurde Philipp Mattenberger, der auf seinem imposanten B-Bass gekonnt das Stück «Der lustige Brummbär» von Heinz Herrmannsdörfer interpretierte.

Den Ausklang bildeten Stücke wie «Conquest of paradise» von Vangelis und das Arrangement aus Andrew Lloyd Webbers Musical «The phantom oft he opera». In einer der Zugaben in Form des Evergreens «Oh when the saints» glänzten die beiden «Ruedis» Wüst (Trompete) und Mattenberger (Zugposaune) als gefeierte Solisten.

Zwei Aktivmitglieder geehrt

Unter den speziell begrüssten Gästen befand sich auch Franz Steger, Ehrenpräsident des Aargauischen Musikverbandes (AMV). Mit Glückwunschadressen wandten sich AMV-Vorstandsmitglied André Keller und der Lupfiger Gemeindeammann Richard Plüss an die Feldmusikanten. Vereinspräsidentin Sandra Schraner ehrte mit dem seit 1965 aktiven Kurt Mattenberger und mit Ueli Vogt, der seit 1980 in der FM Lupfig mitwirkt, zwei verdiente Blasmusik-Veteranen.

Zudem dankte sie Dirigent René Niederhauser, dem die Musikanten mit einer stehenden Ovation für seinen Einsatz die Reverenz erwiesen, Moderator Hans Peter Brunner für die kompetente Führung durch das Programm sowie den Musikanten und allen Kräften, die zum Gelingen des Jubiläumsjahres beigetragen haben.

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