Brugg
Auch künftig leuchten Sterne — Eine dauerhafte Lösung mit moderner Technologie und wenig Stromverbrauch

Der Brugger Einwohnerrat befasst sich mit Weihnachtsbeleuchtung. Statt die Weihnachtsbeleuchtung selber zu finanzieren und zu unterhalten, beauftragt die Stadt die Energieversorgrein mit diesen Aufgaben.

Michael Hunziker
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Der Rost hat den alten Sternen zugesetzt.

Der Rost hat den alten Sternen zugesetzt.

Michael Hunziker

Wie die Weihnachtsbeleuchtung künftig daherkommen soll, darüber ist ausgiebig diskutiert worden in Brugg. Jetzt ist auch klar, wie hoch die Kosten sein werden für die Stadt: An seiner Sitzung nächste Woche entscheidet der Einwohnerrat über einen Investitionsbetrag von 172'000 Franken.

Die aktuelle Weihnachtsbeleuchtung in Form von Sternen ist rund 50 Jahre alt. Zwar sind immer wieder Revisionsarbeiten vorgenommen worden, trotzdem weist sie inzwischen einige Schäden auf. Der Rost hat den bis zu 80 Kilogramm schweren Sternen zugesetzt.

Zusammen mit der Energieversorgerin IBB hat die Stadt Ende 2019 mögliche Varianten vorgestellt und die Diskussion lanciert über eine zeitgemässe Weihnachtsbeleuchtung. Es stellte sich heraus, dass die traditionellen, grossformatigen Sterne sehr beliebt sind bei der Bevölkerung. Für den Entwurf der neuen Weihnachtsbeleuchtung konnte auf die Hilfe des einheimischen Designers Cuno Jent zurückgegriffen werden. Er war schon beteiligt an der Gestaltung der alten Sterne.

Soll den hohen Erwartungen entsprechen

«Der Ersatz der bisherigen Weihnachtsbeleuchtung soll eine dauerhafte Lösung mit moderner Technologie und wenig Stromverbrauch darstellen», führt der Stadtrat in seiner Botschaft an den Einwohnerrat aus. Neben 20 Überspannungen mit Weihnachtssternen beschafft werden sollen auch Baumbeleuchtungen für die Aarauerstrasse und den Neumarkt sowie Beleuchtungen für die Eisi-­Halle, den Schwarzen Turm sowie die alte Aarebrücke. Die IBB unterbreitet der Einwohnergemeinde Brugg einen Vorschlag für ein Contracting. Will heissen: Statt die Weihnachtsbeleuchtung selber zu finanzieren und zu unterhalten, beauftragt die Stadt die Energieversorgrein mit diesen Aufgaben.

Mit dem vorliegenden Projekt könne den hohen Erwartungen sowohl von Einwohnern als auch Besuchern entsprochen werden, ist der Stadtrat überzeugt. «Die Gestaltung der Beleuchtung orientiert sich traditionellerweise an den bis anhin bekannten Weihnachtssternen der Brugger Altstadt», fährt die Behörde fort. Die Beleuchtung werde optisch und technisch auf den neusten Stand gebracht, «ohne dabei das klassische Sujet und die damit verbundenen Weihnachtsgefühle unbeachtet zu lassen».

Einwohnerrat

Freitag, 4. September, 19.30 Uhr, Campussaal.

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