Jura Ost

Atommüll: Der Bund hat einen weiteren Platz für Sondierbohrungen bewilligt

In Riniken hat der Bund einen Bohrplatz für Sondierbohrungen bewilligt.

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In Riniken hat der Bund einen Bohrplatz für Sondierbohrungen bewilligt.

Auf der Suche nach einem geeigneten Tiefenlager-Standort für radioaktive Abfälle sind Sondierbohrungen vorgesehen. Mit Riniken hat der Bund den vierten Bohrplatz im Raum Bözberg bewilligt.

Auf der Suche nach einem geeigneten Tiefenlager-Standort für radioaktive Abfälle sind Sondierbohrungen vorgesehen. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) hat nun am 22. Juli mit der Bewilligung für den Bohrplatz Riniken 2 einen weiteren Entscheid gefällt. Mit den Sondierbohrungen will die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) die potenziellen Standortgebiete für geologische Tiefenlager genauer untersuchen.

Der Platz Riniken 2 liegt im Krähtal neben der Schiessanlage – zwischen Alt- und Neu-Riniken. Gegen dieses Vorhaben gab es bereits Widerstand. Die Interessengemeinschaft Attraktives Riniken sammelte für eine Petition total 731 Unterschriften und übergab diese Anfang Mai der Gemeinde.

Mit dem grünen Licht für Riniken hat das Uvek seit August 2018 insgesamt zehn Bewilligungen für Sondierbohrungen erteilt. Davon sind neun bereits rechtskräftig. Im Gebiet Jura Ost sind es die drei Standorte Effingen 1 sowie Bözberg 1 und 2. 

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