Brugg-Windisch
Atomkraftgegner verteilen Pendlern falsche Jodtabletten

Zum 30. Jahrestag der Nuklearkatastrophe in Tschernobyl verteilten Atomkraftgegner während des gesamten Mittwochs zu Stosszeiten den Pendlern falsche Jodtabletten. Im gesamten Aargau wurden rund 1500 Päckli verteilt, am Bahnhof Brugg waren es 500.

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Engagierten sich: Karavus Suat, Maja Haus und Erika Mondstein (von links).

Engagierten sich: Karavus Suat, Maja Haus und Erika Mondstein (von links).

Janine Müller

Vor 30 Jahren kam es in Tschernobyl zur Nuklearkatastrophe. Dies nahmen unter anderen Karavus Suat (Einwohnerrat Windisch, SP), Maja Haus (Einwohnerrätin Windisch in der SP-Fraktion und Grossratskandidatin für die Grünen), Heini Glauser und Erika Mondstein zum Anlass, am Bahnhof Brugg Schachteln mit Jodtabletten zu verteilen. Natürlich keine echten, sondern solche aus Zucker. Ziel der Aktion: die Pendler auf die Gefahren von Atomkraftwerken aufmerksam zu machen. Den jüngeren Passanten mussten die Aktivisten doch das eine oder andere Mal erklären, was denn da in Tschernobyl los war. (jam)

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