Brugg

Arbeiten an den Vorstadt-Liegenschaften in Brugg befinden sich im Endspurt

In einem nächsten Schritt wird das Gerüst an der Aareseite demontiert.

In einem nächsten Schritt wird das Gerüst an der Aareseite demontiert.

Stück für Stück wird das Gerüst entfernt, die neuen Farben an der Fassade kommen zur Geltung: Die Vorstadt-Liegenschaften in Brugg präsentieren sich in neuem Glanz.

Die Arbeiten an den Liegenschaften Vorstadt 2, 4 und 6 in Brugg befinden sich im Endspurt. Mit dem Ergebnis ist der zuständige Bauleiter, Rainer Ziesemer von der ZRBaumanagement GmbH in Buchs, zufrieden. Die Fassadensanierung sei schön und harmonisch geworden. Die verschiedenen Farben an den einzelnen Abschnitten seien aufeinander abgestimmt und passen seiner Meinung nach gut zu den vorhandenen Farbtönen in der angrenzenden Altstadt.

Ohne Zwischenfälle

In einem nächsten Schritt gilt es, das Gerüst auf der Aareseite abzubauen. Bis Ende der nächsten Woche werden laut Ziesemer im Erdgeschoss auch die «Gewände» um die Fenster aufgezeichnet und auf der Strassenseite als Schutz im Sockelbereich ein Blech angebracht. Die Montage der Rollläden, die vom Wohnungsinnern erfolge, werde ebenfalls etwa eine Woche andauern.

Daneben werden diverse Schilder und Tafeln sowie Beschriftungen montiert und aufgetragen. Ebenfalls vorgenommen wird im Innern eine kleinere Auffrischung der Treppenhäuser mit neuen Anstrichen an Wänden und Decken sowie einer verbesserten Treppenhausbeleuchtung.

Apropos Beleuchtung: Im Aussenbereich – auf dem Restaurantsitzplatz sowie bei den Durchgängen – werden Ende November die neuen Leuchten montiert. Nicht zuletzt stellt die Stadt den Brunnen auf der Seite Brücke für eine Wiederinbetriebnahme instand.

Bisher hätten die Tätigkeiten «trotz der sehr beengten Verhältnisse zwischen Aare und der Strasse» problemlos und nach Plan abgewickelt werden können, freut sich der Bauleiter. Die Unternehmer hätten sich flexibel gezeigt und an die vorgegebenen Sicherheitsmassnahmen gehalten. Auch wenn man den Tag nicht vor dem Abend loben sollte: «Die getroffenen Sicherheitsmassnahmen haben sich bewährt», stellt Ziesemer fest. «Ich wünsche mir bis zum Abschluss der Arbeiten noch weiterhin ein solch gutes Verhalten, um dann das Bauobjekt wirklich ohne Zwischenfälle an die Bauherrschaft übergeben zu können.»

Zahn der Zeit nagte an Häusern

Rückblick: Den markanten Gebäuden aus den Sechzigerjahren gleich gegenüber dem schwarzen Turm hatten Witterung und Verkehr zugesetzt. In diesem Sommer begannen die Sanierungsarbeiten. Die Häuser erhielten eine neue Fassadendämmung, neue Fenster sowie einen neuen Anstrich. Jetzt können die aktuellen Energieanforderungen und Schallschutzvorschriften erfüllt werden. (mhu)

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