In den letzten Jahren habe im Dorf ein Verjüngungsprozess stattgefunden, hält der Gemeinderat Mönthal in den Unterlagen zur Gemeindeversammlung fest. Neben dem Einwohnerzuwachs sei ein ansehnlicher Anstieg der Schülerzahl festzustellen. «Dies widerspiegelt sich auch im Budgetergebnis 2019, das durch einen massiven Kostenaufschlag geprägt ist.»

Konkret: Mit budgetierten Netto-Haushaltskosten von 1,17 Mio. Franken wird das Vorjahresergebnis um 75'350 Franken überschritten. «Alleine die Abteilung ‹Bildung› partizipiert an diesem Mehraufwand mit 69'700 Franken, bedingt durch den Anstieg des Schulgelds», so der Gemeinderat. Ins Gewicht falle ebenfalls die Zunahme der zu pflegenden Personen durch die Spitex und der Pflegeheime. «In diesem Bereich rechnen wir mit Mehrkosten von 36'800 Franken.»

Leider, fährt die Behörde fort, halten die Steuereinnahmen nicht Schritt mit dieser Kostensteigerung und der Finanzausgleich zeige ebenfalls in die falsche Richtung. «Sodann kann der Mehraufwand nur mit einer Steuerfusserhöhung aufgefangen werden.» Vorgeschlagen wird eine Erhöhung von bisher 107 Prozent auf neu 115 Prozent. Auch wenn diese Anpassung einen Steuermehrertrag von rund 70'000 Franken generiert, so der Gemeinderat, sieht der Budgetentwurf 2019 immer noch einen Aufwandüberschuss von 19'720 Franken vor.

Energie geht verloren

Weiter entscheiden die Stimmberechtigten am Freitag, 16. November, über einen Kredit von 180'000 Franken für den Ersatz der Fenster in Turnhalle, Schulhaus und Gemeindehaus sowie der Estrichdämmung des Schulhausbodens. Die umfangreiche Energie-Analyse der gemeindeeigenen Liegenschaften hat es laut Gemeinderat klar gezeigt: Die meiste Energie geht durch die Fenster und den Schulhausboden verloren.

Ein Fensterersatz, lautet die Meinung der Behörde, ist unumgänglich und muss für Schulhaus/Turnhalle sowie Gemeindehaus in einem gemeinsamen Projekt in Angriff genommen werden. «Die effizienteste und kostengünstigste Variante ist die Gesamtsanierung aller Fenster in globo. Eine Sanierung in Etappen ist eindeutig viel teurer, ineffizient und unverhältnismässig.» Die Erneuerung soll in beiden Gebäuden ohne Rahmenvergrösserungen vorgenommen werden.

Es wäre der richtige Zeitpunkt

In die Jahre gekommen ist zudem die Heizung in der Schulanlage. Der Brenner, der Ofen, die Pumpen und ein Teil der Steuerung müssen gemäss Gemeinderat ersetzt werden. Das Vorhaben kommt laut erster Offerte auf rund 80'000 Franken zu stehen. «Bei einer Kreditannahme der Stimmberechtigten werden auf jeden Fall noch Konkurrenzofferten eingeholt», führt der Gemeinderat aus.

Ebenfalls zur Diskussion steht ein Kredit von 70'000 Franken für eine Unterflursammelstelle für Glas, Metall und Textilien. Die bestehende Sammelstelle an der Milchhüslistrasse entspricht nicht mehr dem Standard, so der Gemeinderat. Er hat entschieden, in Zusammenhang mit der geplanten Strassensanierung eine Anpassung vorzunehmen, denn: Es wäre «genau der richtige Zeitpunkt».

Gemeindeversammlung am Freitag, 16. November, 20.15 Uhr, Turnhalle.