«Vo Buur zu Buur» heisst der neue Anlass, der vom Bauernverband Aargau heuer zum ersten Mal durchgeführt wird. Der Anlass findet am Bettag, dem 17. September, statt.
Organisiert wird das Projekt durch ein vierköpfiges Organisationskomitee, bestehend aus Andrea Portmann und Jeanette Denz von Aargau Tourismus, sowie Myrtha Dössegger und Fredi Siegrist vom Bauernverband Aargau.

Jeder Hof hat eine Spezialität

Mit dem Anlass möchten die Organisatoren der Bevölkerung die Aargauer Landwirtschaft näher bringen. Um die verschiedenen Facetten zu zeigen, wurden Betriebe ausgewählt, die auf unterschiedlichen Gebieten spezialisiert sind. Jeder Betrieb informiert die Besucher zum betreffenden Thema, führt eine Festwirtschaft und bietet verschiedene Aktivitäten an. Von Hof zu Hof wird es eine ausgeschilderte Route geben. Die 42 Kilometer lange Strecke führt unter anderem nach Bözen auf den Lindenhof. Im Betrieb der Familie Pfister spielt vor allem die Mutterkuhhaltung eine grosse Rolle. Passend dazu können die Besucher im Bullriding ihr Glück versuchen. Auch Ponyreiten, Weindegustationen und ein Alphornkonzert stehen auf dem Programm.

Strecke absolvieren mit Velo, Auto oder Shuttle-Bus 

Von Bözen führt die Route weiter nach Rüfenach zum Betrieb der Familie Schwarz. Dort geht es hauptsächlich um den Obstbau. Es gibt zum Beispiel ein Labyrinth aus Obstkisten oder im Hofladen können die Besucher verschiedenen Aktivitäten wie dem Brotbacken nachgehen.
Nach Rüfenach führt die Route zur Familie Käser in Oberflachs. Auf dem Bächlihof ist das zentrale Thema die Milchwirtschaft. Das widerspiegelt sich auch in den angebotenen Aktivitäten: ein Wettmelken, eine Milch-Bar und ein Kuhfladen-Bingo.

Weitere Betriebe auf der Route sind der Loorhof in Lupfig und der Weinbau Käser in Remigen. Auf dem Loorhof gibt es am Morgen einen Gottesdienst und danach stehen ein Schau-Mosten und das Rüebligraben auf dem Programm. In Remigen erwarten die Besucher einen Aroma-Parcours und eine Weindegustation. Die ganze Strecke kann mit dem Velo oder mit dem Auto gefahren werden. Ausserdem sind Shuttle-Busse im Einsatz.

Weiterführung schon in Planung

Nebst den Attraktionen, die von den Betrieben angeboten werden, gibt es auf jedem Hof eine Festwirtschaft. Dort werden Menüs mit Zutaten vom eigenen Hof serviert. Die Auswahl reicht von Kürbis-Risotto über Älplermagronen bis zu Wildsaubratwurst und Raclette.
«Vo Buur zu Buur» ist eine Idee des Zürcher Bauernverbands. Dort gibt es den Anlass seit 10 Jahren und wird jeweils von bis zu 16 000 Leuten besucht. Im Aargau ist das Projekt noch neu. «Der Bezirk Brugg ist das Versuchskaninchen», sagt Fredi Siegrist. Klar ist, dass der Anlass in den nächsten Jahren weitergeführt wird. 2018 ist der Bezirk Aarau an der Reihe, das Jahr darauf der Bezirk Baden.