Alain, Roman, Christoph, Philip und Stefan - das sind die Jungs von Dazzled Faces. Ihren Musikstil kann und will die Band nicht genau definieren. «Wir lassen uns nicht in ein Genre verpacken. Unsere Musik hat Stil, die Richtung variiert aber von Song zu Song».

So sprechen sie ein altersgemischtes Publikum an: «An unseren Konzerten rocken nicht nur die Jungen», so Dazzled Faces. Die Instrumente entsprechen einer klassischen Rockbandbesetzung mit Keyboard.

Üben, covern und Spass haben

Zusammengefunden haben die Jungs vor sechs Jahren. Damals motivierte sie ihr Musiklehrer, Gabriel Imthurn und förderte die jungen Musikfans. Zu dieser Zeit jammten sie zusammen in der Waschküche der Zwillingsbrüder Roman und Philip. Sie übten, coverten Songs und hatten Spass daran.

Inzwischen sind die Bandmitglieder 19 bis 21 Jahre alt und haben einen eigenen Übungsraum, nicht etwa wegen der Nachbarn: «Nein, beschwert hat sich bis dahin nie jemand» lacht Philip «aber wir wollten öfters und länger spielen, als es in der Waschküche möglich gewesen wäre».

Allererste CD-Taufe im Kiff

In den letzten sechs Jahren, erzählen Dazzled Faces, hätten sie zusammen wertvolle Erfahrungen gesammelt, Songs geschrieben und komponiert und diese auf ihr erstes Album «Ladybirds & Miniskirts» gepackt. Die Texte beschreiben verschiedene Eindrücke, die die Jungs im Alltag erleben, aber vor allem beinhalten sie wohlbekannte Probleme im Umgang mit Frauen. «Wir wollen bekannt werden und natürlich einmal ganz gross rauskommen», wie sich Alain, vorstellt. Dazzled Faces solle ein Begriff in der Musikszene werden. (mce)