Mönthal

An der Gmeind stehen Kinderbetreuungs- und das Elternbeitragsreglement zur Diskussion

Die Gemeindeversammlung in Mönthal findet am 17. November statt.

Die Gemeindeversammlung in Mönthal findet am 17. November statt.

Familie und Arbeit sollen sich besser unter einen Hut bringen lassen: Zur Diskussion stehen das Kinderbetreuungs- sowie das Elternbeitragsreglement.

Der Aargau hat das neue Kinderbetreuungsgesetz angenommen. Ab Schuljahr 2018/19 sind die Gemeinden verpflichtet, den Zugang zu einem Angebot an familienergänzender Betreuung von Kindern bis zum Abschluss der Primarschule sicherzustellen. Ebenfalls sind die Erziehungsberechtigten zu unterstützen. I

m nun erarbeiteten Kinderbetreuungsreglement in Mönthal werden die Grundlagen und die Zuständigkeiten im Bereich der familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung geregelt, führt der Gemeinderat aus. Der Subventionsbeitrag an Familien, die auf eine familienergänzende Kinderbetreuung angewiesen sind, wird im Elternbeitragsreglement festgelegt.

Wünsche sind unterschiedlich

Anfang Jahr wurde den Eltern von Schul- und Vorschulkindern ein Fragebogen zur Bedarfserhebung abgegeben, fügt der Gemeinderat an. Aus den Rückmeldungen sei ersichtlich, «dass sich die Wünsche auf Betreuung der Kinder sehr unterschiedlich und individuell gestalten». Der Gemeinderat plant, während der Schulzeit einen Mittagstisch anzubieten. Ebenso soll die bisherige Randstundenbetreuung/Aufgabenhilfe weitergeführt werden. Ein Aufbau einer eigenen Betreuungsstätte stehe aufgrund des Kosten-Nutzen-Verhältnisses aktuell allerdings nicht zur Debatte. Die Behörde ist sich sicher, «eine gerechte und faire Lösung für alle präsentieren zu können».

Neben dem Kinderbetreuungs- und dem Elternbeitragsreglement entscheiden die Stimmberechtigten am Freitag, 17. November, über das Budget 2018. Der Budgetprozess habe ganz im Zeichen gestanden der Massnahmen im Zusammenhang mit der Optimierung der Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden sowie des neuen Finanzausgleichs, hält der Gemeinderat fest. «Zumindest aus heutiger Sicht bringt die neue Aufgabenteilung und Finanzausgleichsordnung für uns Mönthaler mehr Nach- als Vorteile.»

Tieferer Finanzausgleichsbeitrag

Bezogen auf das Budgetjahr 2018 fahre die Gemeinde um knapp 90 000 Franken schlechter als im Vorjahr. Zurückzuführen sei diese Differenz auf den Finanzausgleichsbeitrag, der 2017 mit 182 400 Franken überdurchschnittlich hoch sei. Für das nächste Jahr werden noch 110 200 Franken in Aussicht gestellt.

Mit einem – durch den Steuerfussabtausch mit dem Kanton – um 3 Prozentpunkte tieferen Steuerfusses von neu 107 Prozent wird mit einem Aufwandüberschuss von 35 770 Franken gerechnet. Im Vergleich zum Vorjahresbudget ist dieses Ergebnis gemäss Gemeinderat um 36 950 Franken schlechter, bedingt durch den Wegfall der Entnahme aus der Aufwertungsreserve. (mhu)

Gemeindeversammlung Freitag, 17. November, 20.15 Uhr, Turnhalle.

Meistgesehen

Artboard 1