Brugg
An der Expo gibt es dieses Jahr so viele Stände wie noch nie

Nach langer Vorbereitungsarbeit startet heute um 16 Uhr die Gewerbeausstellung im Geissenschachen. 208 Aussteller sind dieses Jahr an der Gewerbeausstellung Expo2012 präsent – ein Rekord. Die Organisatoren mussten gar Absagen erteilen.

Daniel Vizentini
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Alleine geht nichts
18 Bilder
Ziegel für Ziegel werden Blumenbeete gebaut
Blauer Teppich und Meershintergrund beim Stand von Knecht Reisen
Die Arbeiten sind nicht immer ganz ungerfährlich
Beim Eingang des Geländes werden letzte Anpassungen vorgenommen
Ausstellungen sind auch Handwerkerarbeit
Auch die az ist mit einem Stand vertreten
Damit die Stämme passen, dürfen sie nicht zu lang sein
Die Grenzwache hat ihren Posten aufgestellt
Im Geissenschachen wurde ein kleines Dorf aus dem Boden gestampft
Ein Arbeiter fräst die Ziegel für den Stand von Villiger Gartenbau zurecht
Auch der Bio-Laden Buono ist präsent
Die Arbeiten am Stand der Landi sind in vollem Gange
In hohen Lagen werden Kabel verlegt
Noch war einiges zu tun am Dienstag
208 Aussteller stellen an der Gewerbeausstellung Expo2012 in Brugg aus
Fein säuberlich werden Blätter und Blumen aufgeklebt
Das Militär ist in seinem Gebiet präsent

Alleine geht nichts

Daniel Vizentini

Vor der beschaulichen Naturkulisse im Brugger Geissenschachen ist in den letzten Tagen ein kleines Dorf aus dem Boden gestampft worden. «Wir sind die ganze Woche hier, es gibt einiges zu tun», sagt ein Bauarbeiter. 208 Aussteller sind dieses Jahr an der Gewerbeausstellung Expo2012 präsent – ein Rekord. «Wir sind hier an einem wunderschönen Ort, haben aber nicht genügend Platz für mehr Stände», sagt Marlis Romann, die Sekretärin des Organisationskomitees. 20 Ausstellern musste das OK deshalb eine Absage erteilen. «Wir haben andere Standortvarianten geprüft. Einen besseren Ort als den Schachen gibt es nicht.»

Für die Aussteller gibt es keine fixen Ständeformen. Jeder kann seinen Auftritt individuell gestalten. «Davon lebt die Ausstellung», sagt Marlis Romann. Ein Augenschein vor Ort bestätigt: Die Kreativität im Ständebau ist ein auffallendes Zeichen der Expo. Nach dem Aufstellen der drei grossen und weissen Zelthallen machten sich die Standbetreiber in den letzten Tagen ans Einrichten.

Imposanter Eingang ins Gelände

Am Dienstag noch schaufelten und ebneten Arbeiter der Muldenzentrale Brugg vor der Neumarkt-Halle Unmengen Kies auf dem Boden. Am Stand von Villiger Gartenbau fügten junge Männer Ziegel um Ziegel zu einem Blumenbeet zusammen. Für die Dekoration beim Stand von Moser Optik schnitten drei Männer Baumstämme zurecht. Fein säuberlich wurden herbstlich gefärbte Ahornblätter und rote Blumen beim Stand von Café-Confiserie Papillon aufgeklebt. Draussen beim Eingang des Geländes nahm die IBB die letzten Anpassungen an ihrem Skulpturenpark vor. Das OK rechnet mit 50000 Besuchern, die an den vier Tagen durch den imposanten Eingang in die Expo hineinlaufen werden.

Expo2012 Brugg-Windisch im Schachen Donnerstag, 25.10., bis Sonntag, 28.10.