Amtsperiode 2022–2025
Kampfwahl in Lupfig: Diese zwei Neuen wollen in den Gemeinderat

Neben vier bisherigen Ratsmitgliedern möchten Eveline Leutenegger (Pro Lupfig-Scherz) und Marc Freiermuth (SVP) in das fünfköpfige Gremium. Wer die beiden Kandidierenden sind und wofür sie stehen.

Carla Honold
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Das Gemeindehaus in Lupfig: Zwei Neue wollen sich einen Sitz im Gemeinderat sichern.

Das Gemeindehaus in Lupfig: Zwei Neue wollen sich einen Sitz im Gemeinderat sichern.

Sandra Ardizzone

Am 26. September wählt das Stimmvolk in Lupfig ihre Gemeinderäte für die Amtsperiode 2022 bis 2025. Von den fünf Bisherigen treten Ivano Colomberotto (1965, Pro Lupfig-Scherz), Peter Hochstrasser (1967, SVP), Brigitte Huber (1960, parteilos) und Richard Plüss (1954, SVP) wieder an.

Roland Bodenmann, der frühere Vizeammann von Lupfig, tritt nicht zur Wiederwahl an. In einen freien Posten möchten sich Eveline Leutenegger und Marc Freiermuth wählen lassen.

Eveline Leutenegger ist Geschäftsführerin einer Immobilien-Treuhandgesellschaft und tritt für Pro Lupfig-Scherz zu den Wahlen an. Die 62-Jährige ist geschieden und hat keine Kinder. Marc Freiermuth arbeitet als After Sales Manager bei einer Maschinenbaufirma. Der 40-jährige SVP-Vertreter ist verheiratet und hat eine Tochter.

Wieso kandidieren Sie für den Gemeinderat?

Eveline Leutenegger kandidiert neu für den Gemeinderat in Lupfig.

Eveline Leutenegger kandidiert neu für den Gemeinderat in Lupfig.

zvg

Eveline Leutenegger: Um meine Fähigkeiten als neutrale unabhängige Bürgerin einzusetzen. Auch möchte ich neuen Schwung sowie meine Sach- und Fach- und Sozialkompetenz einbringen.

Marc Freiermuth: Dorfpolitik interessiert mich seit jungen Jahren. Nun, etwas gereift an Lebenserfahrung und mit den beruflich erworbenen Kompetenzen, fühle ich mich bereit, im Gemeinderat Einsitz zu nehmen, um dort das angeeignete Wissen bestmöglich einzubringen. Ich möchte Entscheide aktiv mittragen und bei der Lösung von Problemen mithelfen.

Welche Herausforderungen muss die Gemeinde aus Ihrer Sicht in den nächsten vier Jahren anpacken? Worauf sollte der Fokus gelegt werden?

Eveline Leutenegger: Auf eine gute Finanzpolitik und einen gesunden Haushalt. Anstehende Projekte sollen begleitet sowie Sorgen und Nöte der Bevölkerung aufgenommen werden.

Marc Freiermuth stellt sich in Lupfig erstmals zur Wahl.

Marc Freiermuth stellt sich in Lupfig erstmals zur Wahl.

zvg

Marc Freiermuth: Aktuell sind es die angeschlagenen Finanzen der Gemeinde. Eine Regenerierung des Finanzhaushalts ist in den nächsten Jahren vonnöten. Ebenso sollte eine engere Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden im Eigenamt ins Auge gefasst werden. Um als Dorf und als Region attraktiv zu bleiben, bedarf es Offenheit und Visionen – zum Vorwärtskommen, und um nachhaltig neue Werte zu schaffen.

Warum sollten die Stimmberechtigten Sie in den Gemeinderat wählen?

Eveline Leutenegger: Weil ich neutral, unabhängig und zielorientiert bin. Ich setze mich für das Wohlergehen der Bürger ein. Ich bin aktiv tätig im OK Eigefäscht 750 Jahre Birr-Lupfig. Zudem bin ich schlichtungs- und führungserfahren und habe Verhandlungsgeschick. Ich liebe es, Klarheit in schwierige Situationen zu bringen und für den Ausgleich unter den Parteien zu sorgen.

Marc Freiermuth: Unsere Gemeinde, mit dem neuen Ortsteil Scherz, liegt mir am Herzen. Mir ist wichtig, die hohe Lebensqualität zu erhalten und Perspektiven für kommende Generationen zu schaffen. Bereits in meinem bisherigen Engagement für die Gemeinde, in der Feuerwehr und als Mitglied der Finanzkommission, bin ich es gewohnt, einen Teil der Freizeit für die Öffentlichkeitsarbeit einzusetzen. Mit 40 Jahren gehöre ich der jüngeren Generation an. Es ergäbe meiner Meinung nach Sinn, wenn es im Gemeinderat zu einer Durchmischung der Altersgruppen kommt. Erfahrung gepaart mit Mut zu Neuem – davon kann die ganze Wohnbevölkerung profitieren.

Als Ammann kandidiert Richard Plüss wieder und als Vizeammann neu Brigitte Huber.

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