Brugg

Am «Chrampferessen» wird Tiefgarage im Süd-Point in Beschlag genommen

Vier Häuser wurden im Frühling zwischen Aarauer- und Stapferstrasse abgerissen. Nun wächst am Süd-Point der Neubau in die Höhe. In einem Jahr sind die Wohnungen bezugsbereit. Investiert werden 15 Millionen Franken.

Am Boden liegen Holzbretter, aus der Tiefgarage dringt am Donnerstag kurz vor Mittag Gelächter. Über 70 Personen – Planer, Handwerker, Bauleiter, Bauherrschaft, neue Eigentümer, Nachbarn und Kinder – haben die Einladung zum «Chrampferessen» im Neubau Süd-Point in Brugg angenommen. «Es ist ein Zufall, dass dieses Essen auf den Zukunftstag fällt», sagt Bauherr Urs Hänggli und begrüsst speziell die Kinder, die an diesem Tag einen Einblick in die Berufswelt erhalten.

Der Rohbau komme planmässig voran und sei nur vier Tage in Verzug – ein guter Wert für die Baubranche, betont Werner Fässler, Bauherrenberater und -vertreter der ersten Stunde. Das Projekt wurde in den letzten drei Jahren entwickelt. Im Neubau Süd-Point zwischen Aarauer- und Stapferstrasse entstehen 16 Eigentumswohnungen – zehn davon sind bereits verkauft – und zwei Offices. Neben der Liegenschaft wird ein neuer Mobility-Standort eingerichtet.

Spannende Architektur

Am «Chrampferessen» wird die frisch betonierte Tiefgarage zum ersten Mal in Beschlag genommen. Der Rohbau ist bis zum ersten Obergeschoss erstellt. Nun geht es mit dem zweiten, dritten und vierten Obergeschoss weiter. Mit anderen Worten: In den nächsten Monaten werden primär die bereits verkauften Wohnungen erstellt. Die Pläne der Zürcher Architektin Naomi Hajnos seien es gewesen, die sie für den Kauf einer Wohnung motiviert hätten, schwärmt eine neue Eigentümerin. Die Grundrisse seien sehr speziell, die Zimmerecken nicht immer rechtwinklig und der Balkon riesig.

Fässler rühmt das gute Einvernehmen mit der Totalunternehmerin, den Bauarbeitern und den Anwohnern. Diese werden übrigens regelmässig schriftlich über die Bauentwicklung informiert. Im Oktober 2015 sollen die Wohnungen bezugsbereit sein. Investiert werden rund 15 Millionen Franken.

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