Oberes Fricktal
Alterszentrum «Klostermatte» in Laufenburg erhöht Bettenzahl von 80 auf 105

Grosse Pläne in Laufenburg: Das Alterszentrum Klostermatte wird saniert und erweitert. Diskutiert wird auch der Bau von 24 Alterswohnungen und einem Schlafhaus für Kurzaufenthalter.

Peter Bircher
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Modell zur Sanierungserweiterung «Klostermatte» in Laufenburg. BI

Modell zur Sanierungserweiterung «Klostermatte» in Laufenburg. BI

Peter Bircher

«Laufenburg wird uns nun gegen zwei Jahre in Trab halten», war vom Vorstandstisch an der 63. Versammlung des Vereins Altersbetreuung im Oberen Fricktal (VAOF) im Alterszentrum Klostermatte in Laufenburg zu hören. Präsident und Gemeindeammann von Schupfart, Bernhard Horlacher betonte, dass nach dem Abschluss umfassender Erneuerungsarbeiten in Frick nun Laufenburg im Fokus grosser Bautätigkeiten stehen werde. Der bereits früher bewilligte Kredit von rund 13,4 Mio. Franken löst nun eine beachtliche Bauinvestition aus.

Demenzabteilung mit 14 Betten

Die Bettenzahl wird gemäss Architekt Beda Denkinger von 80 auf 105 erhöht. Die Tageszonen werden vergrössert, eine grosszügige Cafeteria wird platziert sowie die Nasszellen saniert. Im Erdgeschoss entsteht eine Demenzabteilung mit 14 Betten. Ein dritter Personenlift wird eingebaut. Von den Behörden wurden drei Auflagen gemacht: Neues Fluchttreppenhaus, Anpassung der Elektroinstallationen und des Lichtkonzeptes. Die Baueingabe ist erfolgt.

Die wesentliche Erweiterung kommt mit dem Vollausbau des vierten Obergeschosses zustande. Der ganze Gebäudekomplex wird mit dem bestehenden in drei Einheiten strukturierten Bau nicht mehr vergleichbar sein. Ein kompaktes Gesamtgebäude wird entstehen.

24 Alterswohnungen

Weiter wurde informiert, dass das seit zwei Jahren in Beratung stehende Vorhaben für 24 Alterswohnungen konkrete Formen annimmt. Es wird eine neue Trägerschaft entstehen müssen. Der VAOF wird sich zusammen mit der L.H.B.-Stiftung beteiligen. In der Nähe der Buchdruckerei Binkert und des Bahnhofs sieht man eine ideale Standortmöglichkeit. In Diskussion ist auch die Kombination mit einem Schlafhaus, welches privatwirtschaftlich betrieben würde.

Ein solches Objekt sei alternativ zu Hotel oder Mietwohnungen denkbar und könnte günstige Zimmer – man spricht von 70 Franken pro Nacht – für Kurzaufenthalter bereitstellen. Der VAOF wird für die notwendigen Grundsatzentscheide voraussichtlich eine ausserordentliche Vereinsversammlung einberufen.

Neue Geschäftsstelle

Rund 6,1 Mio. Franken wird der Pensionsertrag bei einer Auslastung von 99 Prozent sein, welcher leicht erhöht wird. Krankenkassen und Gemeinden steuern gemeinsam rund 4,7 Mio. Franken bei. Der Personalaufwand liegt bei 11,7 Mio. Franken. Ab 1. November ist die neue Geschäftsstelle des VAOF an der Hauptstrasse 77 in Frick domiziliert.