Argovia-Fäscht
Als Entschädigung fürs Aufräumen: Mülligen behält Abfall-Depot

Der Gemeinderat hat beschlossen, das Depot der Argovia-Fäscht-Organisatoren für die Aufräumarbeiten des entstandenen Mülls im Dorf zurückzubehalten. Gerne hätte man in Zukunft, dass bis am nächsten Morgen um 8 Uhr aufgeräumt wird.

Matthias Hausherr
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Vorbereitung für das Argovia-Fäscht. Nach der Party räumte die Gemeinde Mülligen selber auf.

Vorbereitung für das Argovia-Fäscht. Nach der Party räumte die Gemeinde Mülligen selber auf.

Sandra Ardizzone

Die Gemeinde Mülligen und die Organisatoren des Argovia-Fäschts auf dem Birrfeld streiten sich gegenwärtig um 1000 Franken. Dabei handelt es sich konkret um ein Depot, welches von den Verantwortlichen des Argoviafäschts bei der Gemeinde für allfällige Schäden und Littering durch die Festivalgänger hinterlegt wurde. Gleichzeitig wurde vereinbart, dass die Aufräumarbeiten im Dorf von der Festivalorganisation durchgeführt werden.

Zu voreilig reagiert

Doch anlässlich eines verschwundenen Schacht-Deckels sah man sich in Mülligen zum Handeln gezwungen und hat den Müll am darauffolgenden Tag gleich selber geräumt. Für diese Arbeit wollte man das hinterlegte Depot zurückbehalten. Die Organisatoren des Festivals wehrten sich daraufhin, indem sie der Gemeinde vorwarfen, zu voreilig reagiert und nicht die Aufräumtruppe des Festivals abgewartet zu haben, die erst später in Mülligen sauber gemacht hätte.

Bis um 8 Uhr sauber

In der Sitzung von Montagabend hat der Gemeinderat nun aber beschlossen, dass die Gemeinde Mülligen die 1000 Franken für den Aufwand der Putzarbeiten zurückbehalten wird, wie Gemeindeschreiber Hans Peter Meier auf Anfrage sagt. «Die Gemeinde Mülligen möchte, dass der Abfall bis um acht Uhr morgens weggeräumt ist, so wie das auch in Aarau nach dem Maienzugvorabend möglich ist.»

Eine Abmachung, bis wann die Putzequipe des Argovia-Fäschts in Mülligen für Ordnung zu sorgen hat, gab es indes nie. Auch über zukünftige Bedingungen an die Organisatoren hat man sich an der Sitzung noch keine Gedanken gemacht.

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André Albrecht