Thalheim

Aktualisierung der Nutzungsplanung: Mögliche Auszonungen führen zu intensiven Diskussionen

Verläuft alles reibungslos, kann der Gemeindeversammlung die Nutzungsplanung voraussichtlich im Sommer 2022 zum Beschluss vorgelegt werden.

Verläuft alles reibungslos, kann der Gemeindeversammlung die Nutzungsplanung voraussichtlich im Sommer 2022 zum Beschluss vorgelegt werden.

In Thalheim erfolgt die Erarbeitung der Bau- und Nutzungsordnung – Planungsgruppe setzt sich auch mit dem Bauzonenplan auseinander. Das Projekt könnte in zwei Jahren schon abgeschlossen sein.

Derzeit wird die Nutzungsplanung der Gemeinde Thalheim aktualisiert. Dabei sind die aktuellen Gegebenheiten und die gültigen gesetzlichen Vorgaben von Bund und Kanton zu berücksichtigen, hält der Gemeinderat in der aktuellen «Thalner Dorfziitig» fest.

Im November 2018 genehmigte die Gemeindeversammlung einen Verpflichtungskredit für die Überarbeitung der kommunalen Nutzungsplanung inklusive Revision der Bau- und Nutzungsordnung (BNO) über 210000 Franken. Im Frühling 2019 hat dann die Planungskommission im Auftrag des Gemeinderats ihre Tätigkeit aufgenommen.

Zuerst wurden die historische Entwicklung von Thalheim angeschaut, Ziele für eine räumliche Entwicklung definiert sowie Grundsätze für Bauen und Freiräume festgehalten und im räumlichen Entwicklungsleitbild dokumentiert. Auf der Grundlage von behördlichen Dokumenten und Augenscheinen bei Begehungen vor Ort wurden in der Planungsgruppe intensive Diskussionen geführt.

Geplant sind öffentliche Informationsanlässe

Weiter wurde am Kulturlandplan gearbeitet, der das Gebiet ausserhalb des dörflichen Baugebiets umfasst. «Besonders intensiv haben wir uns mit dem Bauzonenplan auseinandergesetzt, insbesondere wurden mögliche Auszonungen, wie sie vom Kanton gefordert werden, intensiv diskutiert», führt der Gemeinderat aus. Nun folgt die Erarbeitung der Bau- und Nutzungsordnung.

Gemäss Plan werden alle diese Dokumente im ersten Quartal 2021 in einer ersten Version abgeschlossen. Zur Er­öffnung eines Mitwirkungsverfahrens wird der Gemeinderat zusammen mit der Nutzungsplanungskommission voraussichtlich zwei öffentliche Informationsanlässe durch­führen. Parallel dazu werden die Unterlagen zur Vorprüfung dem kantonalen Baudepartement eingereicht.

Bis Ende 2022 könnte Projekt abgeschlossen sein

Anschliessend folgen eine Differenzbereinigung und die Verabschiedung der Unterlagen durch den Gemeinderat zur öffentlichen Auflage. Der Gemeinderat behandelt dann die eingegangenen Einwendungen und trifft die entsprechenden Entscheide.

Wenn keine weiteren Verfahren angestrengt werden, wird der Gemeindeversammlung die Nutzungsplanung zum Beschluss vorgelegt. Dies könnte gemäss Gemeinderat im Sommer 2022 der Fall sein.

Schliesslich muss die Planung vom Regierungsrat genehmigt werden. Somit sollte das Projekt bis Ende 2022 abgeschlossen sein, stellt der Gemeinderat fest und fügt an: «Es wird erwartet, dass dies im budgetierten Rahmen möglich sein wird.» (az)

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