Riniken/Muntelier

Ähnliche Ziele münden in Projektchor

Der Riniker Chor übt seit geraumer Zeit fleissig die Stücke für die Auftritte in Muntelier und Riniken ein – wie hier an einer Probe im April. Irene Hung-König

Der Riniker Chor übt seit geraumer Zeit fleissig die Stücke für die Auftritte in Muntelier und Riniken ein – wie hier an einer Probe im April. Irene Hung-König

Der gemischte Chor singt mit seinem Pendant aus dem Kanton Freiburg tierische Lieder.

Für einmal wird der gemischte Chor Riniken bei seinen Konzerten im November nicht allein auf der Bühne stehen. Gemeinsam mit dem gemischten Chor Muntelier aus dem Kanton Freiburg haben die Riniker ein Chorprojekt erarbeitet. Unter dem Titel «Rendez-vous der Tiere» treffen sich die beiden Chöre am Samstag, 3. und Sonntag, 4. November im Rathaussaal in Muntelier sowie am 10. und 11. November in der Turnhalle in Riniken.

Zustande kam das Chorprojekt über die beiden Chorleitungen, sagt Richard Wullschleger, Präsident des gemischten Chors Riniken. «Isabelle von Arx vom Riniker Chor und Valentin Dreifuss von Muntelier kennen sich von der Ausbildung an der Musikhochschule Basel her. Beide leiten Laienchöre und haben festgestellt, dass sie mit ihrem jeweiligen Chor ähnliche Ziele verfolgen. Daraus entstand die Idee eines gemeinsamen Chorprojekts», so Wullschleger. Überhaupt strebt der gemischte Chor aus Riniken seit einiger Zeit Partnerschaften mit anderen Chören an, um das Repertoire erweitern und Erfahrungen sammeln zu können. «Mit einem grossen Chor lassen sich andere Projekte realisieren, wie das aktuelle Konzert unter dem Titel ‹Rendez-vous der Tiere›», sagt Wullschleger.

In ihrem Programm präsentieren die Chöre Werke aus verschiedenen Epochen, die von Tieren berichten, etwa «Die Schäferin und der Kuckuck» von Hermann Suter. Oft sind auch Tierlaute mit einkomponiert, wie in Whitacres «Animal Crackers». Daneben ertönt der Ruf des Sennen in Pantillons «Ranz des vaches» und die Frösche feiern ihre ganz eigene Hochzeit im slowenischen Volkslied «Žabe». Auch eine Grille, die Nachtigall, die Forelle und sogar die Stubenfliege werden besungen.

Gemäss Richard Wullschleger ist ein weiteres Ziel der Zusammenarbeit mit anderen Chören, den Riniker Chor in der Region als innovativ bekannt zu machen. «So hoffen wir auf Zuzug von Sängerinnen und Sängern, sei es als Mitglied oder als Gast für ein Projekt.» Alle zwei Jahre möchten sie mit einem Partnerchor ein Projekt durchführen. Derzeit besteht der gemischte Chor Riniken aus 34 Mitgliedern, neue Sängerinnen und Sänger sind jederzeit willkommen.

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