Villigen
Aargauer Spitzenköchin für 2860 Franken ersteigert – jetzt gibt's zuhause «Gault Millau»-Kost

Einen stolzen Betrag hat eine Feinschmeckerin oder ein Feinschmecker springen lassen, um sich zu Hause von Spitzenköchin Nadja Schuler vom Villiger «Hirschen» kulinarisch verwöhnen zu lassen.

Michael Hunziker
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Spitzenköchin Nadja Schuler vom «Hirschen» in Villigen, neben ihr Ehemann und Wirt Stephane Wirth.

Spitzenköchin Nadja Schuler vom «Hirschen» in Villigen, neben ihr Ehemann und Wirt Stephane Wirth.

Alex Spichale

Im Adventskalender der Sendung «Glanz & Gloria» des Schweizer Fernsehens können derzeit Schweizer Köchinnen und Köche ersteigert werden. Hinter dem neunten Türchen verbarg sich Nadja Schuler. 2860 Franken liess sich der oder die Meistbietende die Kochkünste der «Gault Millau»-Köchin kosten. Die Einnahmen gehen an die Glückskette und werden der Aktion «Frauen in der Not – Frauen in vergessenen Krisen» gespendet.

«Ich komme zu Ihnen nach Hause und koche für bis zu sechs Personen etwas aus der französischen Küche und nehme sogar noch einen Sommelier mit», sagte Nadja Schuler im Fernsehbeitrag, in dem sie sich für den «G&G-Adventskalender» präsentierte.

Schon im September dieses Jahres machte die Gastgeberin positive Schlagzeilen. Von «Gault Millau» wurde sie als «Koch des Monats» ausgezeichnet und neu mit 15 Punkten bewertet. «Das ist eine Riesenüberraschung», sagte sie damals mit einem Lachen gegenüber der AZ. Seit 2013 führt die 34-jährige Mutter von zwei Kindern zusammen mit ihrem Partner Stephane Wirth das traditionelle Restaurant mit Hotel.

Im «G&G-Adventskalender» versteigert aktuell übrigens Irma Dütsch, die Grande Dame der Schweizer Gastronomie, ihr exklusives Menü: Trüffelrisotto mit pochiertem Ei und Trüffelschaum. (mhu)

Aargauer Gault-Millau-Restaurants 2020:

Rosmarin, Lenzburg «Philipp Audolensky hat mit seiner Liebe zum Detail und mit seinen lustvollen Gerichten begeistert», schreibt der Gault Millau. Sein Restaurant Rosmarin (im Hintergrund) hat 15 Punkte.
26 Bilder
Schlossgarten, Schöftland Der Schlossgarten gehört weit über die Dorfgrenzen hinweg zu den bevorzugten Adressen. Auch der Schlossgarten kann 15 Gault-Millau-Punkte vorweisen.
Wirtshaus zur Heimat, Ehrendingen Tim Munz und seine Partnerin Melina Rychener haben das Wirtshaus im Frühling 2016 übernommen. Munz hat als Küchenchef 2018 um einen Punkt zugelegt und ist neu bei 14 Punkten.
Tim Munz vom Wirthaus zur Heimat hat 14 Punkte "Heimat"-Wirt Tim Munz und sein Team: "Jeder Gast wird bei uns so behandelt, wie ein potenzieller Gault-Millau-Tester."
Restaurant Fahr, Künten-Sulz Die jungen Wirte Alexandra von Allmen und Manuel Steigmeier sind mit 15 Punkten ausgezeichnet worden.
Alexandra von Allmen und Manuel Steigmeier in der Gaststube.
Pfändler's Gasthof zum Bären, Birmenstorf Die Wirte haben 2018 von Gault Millau 14 Punkte erhalten - wie im Vorjahr.
Bären, Mägenwil Die Wirte haben 2018 von Gault Millau 14 Punkte erhalten - wie im Vorjahr.
Silvio's Ampère, Rupperswil Das Ampère erhielt wie im Vorjahr 14 Punkte.
Bänziger, Seon Das Restaurant erhielt wie auch schon im Vorjahr 14 Punkte.
 Martin Bänziger führt das Gourmet-Restaurant.
Zum Hirschen, Villigen Der Gastro-Kritiker verlieht dem Restaurant in Villigen 15 Punkte.
Nadja Schuler und Stephane Wirth haben den Landgasthof zum Hirschen in Villigen im Februar 2013 übernommen.
Landgasthof Ochsen, Wölflinswil Auch er erhielt wie im Vorjahr 13 Punkte.
Kettenbrücke, Aarau Ende März 2016 öffnete das Aarauer Vierstern-Stadthotel Kettenbrücke seine Tore im neuen Glanz. Nun hat es erneut 13 Punkte erhalten und gehört neu zu den Aargauer Gault-Millau-Restaurants.
Die Küche unter der Leitung von Jörg Krölls überzeugte die Tester mit Wiener-Schnitzel und Kartoffel-Gurken-Salat.
Barracuda, Lenzburg Die Brasserie wurde im Juni 2017 eröffnet. Auch sie befindet sich neu im Gault Millau – mit 13 Punkten.
Hotel Bären, Bärenstübli, Suhr Das Restaurant erhielt wie im Vorjahr 13 Punkte von Gault Millau.
Das Ziel von Chefkoch Stephan Pletschacher ist es, den 14. Punkt zurückzuerobern.
Mürset, Aarau Das Restaurant erhielt wie im Vorjahr 13 Punkte von Gault Millau.
Pinte, Dättwil Das Restaurant erhielt wie im Vorjahr 13 Punkte von Gault Millau.
Patrick Troxler, Küchenchef und Inhaber der Restaurant Pinte Dättwil AG, vor der Dättwiler Traditionsbeiz.
Zur Mühle, Oberentfelden Das Restaurant erhielt wie im Vorjahr 13 Zähler.
Beluga, Aarau Küchenchef Robin Dürlewanger. Das Restaurant erhielt 13-Gault-Millau-Punkte, einen weniger als im Vorjahr.
Seerose, Cocon, Meisterschwanden Das Restaurant erhielt 13 Punkte von Gault Millau, einen mehr als im Vorjahr.
Federal, Zofingen Aufgetischt wird im Restaurant Federal in Zofingen von Aline & Rudolf Zünd. Sie erhielten 14 Punkte.

Rosmarin, Lenzburg «Philipp Audolensky hat mit seiner Liebe zum Detail und mit seinen lustvollen Gerichten begeistert», schreibt der Gault Millau. Sein Restaurant Rosmarin (im Hintergrund) hat 15 Punkte.

ho