Remigen

950-Jahr-Jubiläum: Gmeind entscheidet über Festkredit von 50000 Franken

Blick vom Rebberg auf die Gemeinde Remigen.

Blick vom Rebberg auf die Gemeinde Remigen.

1400 Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Remigen wollen 2014 ausgiebig feiern – dann wird das Dorf 950 Jahre alt. Der Souverän soll nun an der Wintergmeind über einen «Festkredit» entscheiden: 50'000 Franken soll er betragen.

Das stolze 950-Jahr-Jubiläum beginnt am 1. Januar 2014 mit einem furiosen Auftakt: Ein Neujahrskonzert läutet das Festjahr ein. Dass die Feierlichkeiten einiges kosten. liegt auf der Hand. Deshalb wird dem Souverän an der kommenden Gemeindeversammlung ein Verpflichtungskredit von 50 000 Franken unterbreitet.

Dieser Kredit ist der kleinste, der an der Wintergmeind zur Diskussion steht. Um weit grössere Summen geht es bei der Optimierung des Schulhaus-Eingangsbereichs mit 135 000 Franken sowie der Sanierung des ehemaligen Feuerwehrmagazins mit 280 000 Franken.

Happige Strassensanierung

Mit 806 000 Franken entfällt der happigste Brocken auf die Sanierung Villigerstrasse inklusive Werkleitungen. Zur Ausgangslage schreibt der Gemeinderat: «Die Beläge der K 287 Villiger- und Gansingerstrasse stammen aus den Jahren 1982 und 1983 und haben somit ihre Lebenserwartung von 30 Jahren erreicht.»

Mit dem vorliegenden Strassenprojekt sollen nun im Zuge der Belags- und Werkleitungssanierung kostengünstig eine Verbesserung der Strassenverkehrssicherheit,die Eindämmung des bestehenden Lärms durch den Einbau eines lärmoptimierten Belags und eine Aufwertung des Strassenraums erfolgen.

Die Sanierung Villigerstrassse ist das Eine, die Sanierung der Abwasserleitung im Bereich der genannten Strasse das Andere: Hierfür belaufen sich die Kosten auf 130 000 Franken.

Am Ende steht das auf einem unveränderten Steuerfuss von 98 Prozent basierende Budget 2014 zur Diskussion. Dieses schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 9040 Franken ab.

Wie sieht der Remiger Gemeinderat die Finanzplanung von 2014 bis 2019? «Durch die hohen Investitionen, welche für die Jahre 2013 bis 2015 vorgesehen sind und deutlich über der Selbstfinanzierung liegen, wird Remigen wieder eine Nettoschuld aufweisen, nachdem per Ende 2012 noch ein Nettovermögen bestand.»

Bei den anstehenden Investitionen werde darauf geachtet, dass die Ausgaben nach Möglichkeit auf Jahrestranchen verteilt werden können. «Trotzdem wird es – insbesondere in den Jahren 2013 bis 2015 – nicht gelingen, die Nettoinvestitionen im Rahmen der Selbstfinanzierung zu halten», schreibt der Gemeinderat und doppelt nach: «Allenfalls müssen für die Finanzierung der Investitionen daher fremde Mittel aufgenommen werden.»

Gemeindeversammlung: Donnerstag, 28. November, Turnhalle Remigen. Ortsbürger 20 Uhr; Einwohner 20.15 Uhr.

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