Brugg-Windisch

700 verkaufte Fondue-Portionen: Sowohl Eismeister als auch das Chalet überzeugen

Auch in diesem Jahr zählte das temporäre Eisfeld «Campus IceDream» neben dem Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz viele Besucher. Michael Hunziker

Auch in diesem Jahr zählte das temporäre Eisfeld «Campus IceDream» neben dem Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz viele Besucher. Michael Hunziker

Die Bilanz nach dem diesjährigem «Campus IceDream» fällt positiv aus. Zudem wurden zirka 8500 Heissgetränke verkauft.

Der Winter hält endlich Einzug im Land und das Wetter zieht wieder viele Besucher auf die Eisbahn. Jene neben dem Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), der «Campus IceDream», stand den Besuchern vergangenen Sonntag jedoch ein letztes Mal zur Verfügung.

Stephan Burkart, Leiter Praxistransfer und Dozent an der FHNW, zieht nach der zweiten Runde von «Campus IceDream» eine positive Bilanz: «Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der ganze ‹Campus IceDream› im Vergleich zum Vorjahr professioneller betrieben wurde und mehr Events durchgeführt werden konnten.»

Eisstockschiessen besser genutzt

Bei idealen Bedingungen wurde es auf dem 300 Quadratmeter grossen Eisfeld teilweise eng. Die Folge: Keine Schlittschuhe mehr und die Waffeln waren teilweise ausverkauft. Wie auch schon im letzten Jahr war das Eisfeld, das im Rahmen einer Bachelor-Arbeit von Studenten der FHNW entstand, gut besucht.

«Wir konnten dieses Jahr zirka 7250 Eintritte verzeichnen», sagt Burkart. Dies entspreche ungefähr der Anzahl Besucher im letzten Jahr. Besser als im Vorjahr sei das Eisstockschiessen genutzt worden.

Auch die anderen Events – wie zum Beispiel die Kinderdisco – erfreuten sich an zahlreichen Gästen. «Die erste Kinderdisco hatte 60 Besucher. Die zweite Veranstaltung fiel jedoch dem Regen zum Opfer und musste deshalb abgesagt werden», fährt er fort.

Neu in diesem Jahr war auch das erweiterte Gastroangebot. «Das Chalet, das 120 Personen Platz bietet und in diesem Jahr zum ersten Mal aufgestellt wurde, hat sich bewährt. Bei den Gästen wurde es sehr gut aufgenommen», sagt er.

Über 700 Portionen Fondue seien dort serviert worden. Neben herzhaften Speisen gab es auch Glühwein und Punsch. Insgesamt konnten laut Burkart zirka 8500 Heissgetränke verkauft werden. Besonders wertvoll sei auch die Zusammenarbeit mit der Firma Rohr AG Reinigungen, die für den Unterhalt der Eisbahn zuständig war.

Dritte Auflage bereits in Planung

Nachdem es im letzten Jahr aufgrund des warmen Wetters zu Problemen mit dem Eis kam, habe man sich für einen Eismeister entschieden. «Die Eisfläche war nun immer in sehr gutem Zustand», freut sich Burkart.

Er ist zuversichtlich, dass der «Campus IceDream» auch im nächsten Jahr wieder durchgeführt werden kann: «Wenn wir durch die Standortgemeinden Brugg und Windisch sowie unsere Partner Brugg Regio und die Neue Aargauer Bank wieder eine solche Unterstützung erfahren können, wird die Standortleitung auch einer weiteren Durchführung zustimmen.»

Ob es Anpassungen geben wird, kann Burkart zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. «Möglich wäre, dass wir die Eisbahn zwei Wochen später eröffnen, dafür im Januar länger stehen lassen. Dies werden wir in den nächsten Wochen entscheiden.»

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