Windisch

560 Unterschriften für freie Stromprodukte-Wahl

Übergabe der Unterschriften im Gemeindehaus (von links): Andreas Anner, Philipp Ammon, Hanspeter Scheiwiler (Gemeindeammann), Max Gasser, Bernhard Stüssi und Peter Vismara. mhu

Übergabe der Unterschriften im Gemeindehaus (von links): Andreas Anner, Philipp Ammon, Hanspeter Scheiwiler (Gemeindeammann), Max Gasser, Bernhard Stüssi und Peter Vismara. mhu

Einsatz für die freie Stromprodukte-Wahl: In Windisch sind für ein Referendum rund 560 Unterschriften zusammengekommen und am Montagabend Gemeindeammann Hanspeter Scheiwiler übergeben worden.

Das Interesse am Referendum sei gross, das Sammeln von Unterschriften sei problemlos verlaufen, meinte Philipp Ammon vom Referendumskomitee. «Bei der Stromprodukte-Wahl handelt es sich um ein wegweisendes Thema», hielt Ammon fest und betonte, dass es nicht um einen Kampf gegen die Stromproduzenten gehe. Aber: «Der Bürger soll mitreden können. Wir freuen uns auf den Entscheid an der Urne.»

Gemeindeammann Scheiwiler stellte fest, dass die Unterschriften schnell zusammengekommen seien. Sobald diese geprüft seien – für das Referendum nötig sind 387 gültige Unterschriften – könne die Urnenabstimmung vorbereitet werden.

Rückblick: Die neuen Stromprodukte haben im Einwohnerrat Windisch am 24. Oktober für lange und intensive Diskussionen gesorgt. Schliesslich wurde das Basisprodukt Wasserstrom Schweiz mit 20 zu 16 Stimmen angenommen. Anders gesagt: Wasserstrom soll als kostengünstigste Energiequelle für Kleinverbraucher zum Standard erklärt werden.

Gegen den Entscheid regte sich Widerstand. Das Referendumskomitee «für freie Stromprodukte-Wahl» mit Vertretern von SVP und FDP will den Stimmbürgern von Windisch ermöglichen, über die Vorlage selber zu bestimmen – und schliesslich selber zu entscheiden, welchen Strom zu welchem Preis sie beziehen möchten.

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