Mülligen
50 Franken pro Dosis: Muni des Schwingerkönigs liefert Samen im Aargau ab

Der Muni von Schwingerkönig Matthias Sempach war im Aargau in besonderer Mission unterwegs: Bei der Swissgenetic in Mülligen hat er seinen Samen abgegeben. Eine Kuh bekam der arme Kerl aber nicht zu sehen.

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Bis Februar produziert der Muni des Schwingerkönigs rund 8000 Samendosen. Das ist ein gutes Geschäft: Für eine Samendosis berappt der Kunde 50 Franken. Beim Schwingermuni gehen 10 Franken an die Jugendförderung, sagte Richard Schmid, Regionalleiter Swissgenetics.

«Der Muni braucht zum Springen nicht unbedingt eine Kuh», erklärte Josef Kneubühler, Teamleiter Samenfertigung. Er brauche nur etwas, das die Form einer Kuh habe. In Mülligen bestieg er ein sogenanntes «Phantom». Denn beim Muni ist das Springen ein genetisches Reflexverhalten.

Königssamen in der ganzen Schweiz

Schwingerkönig Matthias Sempach freute sich, dass «der Samen in der ganzen Schweiz erhältlich ist». Ein Schmunzeln konnte er sich nicht verkneifen.

Nachwuchs hat der Königsmuni schon gezeugt. Die Qualitätskontrolle kam nun zu einem positiven Ergebnis: Der Schwingermuni ist offenbar potent und wird also noch viele kleine Kälber zeugen – wenn auch nur indirekt, über den Umweg der künstlichen Befruchtung. (pz)