Im Verlauf eines Jahres sind 93 Armeeangehörige aus dem Aargau als Offiziere brevetiert worden. Regierungsrätin Franziska Roth lud sie in die Kaserne Aarau ein. Aus der Region Brugg nahmen am Rapport folgende neu brevetierten Offiziere teil: Leutnant Samuel Ackermann von Hausen, Leutnant Marco Wüthrich von Brugg, Leutnant Salomon Zehnder von Oberflachs. Sie wurden begrüsst durch Oberleutnant Camilla Setz, der Präsidentin der Offiziersgesellschaft Brugg.

Am Rapport legte Roger Keller, Regionenleiter Aarau der Neuen Aargauer Bank, seine Sicht auf den Mehrwert einer militärischen Führungsausbildung für die Wirtschaft dar. Er ermunterte die jungen Offiziere, ihre praktische Führungserfahrung in ihrer beruflichen Tätigkeit einzubringen.
Danach stellte Divisionär Hans-Peter Walser seinen Verband vor, die per 2018 neu gegliederte Territorialdivision 2. Divisionär Walser ist der ranghöchste Offizier mit Kommandostandort im Aargau.

In ihrer Ansprache gratulierte Militärdirektorin Franziska Roth den jungen Offizieren zur bestandenen Offiziersschule. «Die Beförderung zum Leutnant bringt mehr Gold an der Uniform, mehr Sold in der Tasche, aber mit der neuen Würde ist auch Bürde verbunden», sagte die Regierungsrätin. «Sie sind nun verantwortlich für die ihnen anvertraute Truppe.»
Der Rapport wird einmal im Jahr durch das Kreiskommando Aargau organisiert. Eingeladen sind auch die Präsidenten der Aargauer Offiziersgesellschaften. Es nahmen insgesamt 70 Personen an diesem Anlass teil. (AZ)