Brugg

20-Jähriger stirbt nach Sturz aus dem sechsten Stock – Nachbarn berichten von lautem Streit

20-Jähriger stirbt in Brugg nach Sturz aus dem 6. Stock

20-Jähriger stirbt in Brugg nach Sturz aus dem 6. Stock

In Brugg stürzte in der Nacht auf Dienstag ein 20-jähriger Mann aus dem 6. Stock und starb. Nachbarinnen berichten von einem lauten Streit vor dem Sturz. Wurde das Opfer vorsätzlich vom Balkon gestossen?

In Brugg stürzte in der Nacht auf Dienstag ein 20-jähriger Mann aus dem 6. Stock und starb. Nachbarinnen berichten von einem lauten Streit vor dem Sturz. Wurde das Opfer vorsätzlich vom Balkon gestossen?

Der Sturz endete tödlich. In der Nacht von Montag auf Dienstag, kurz nach 00:30 Uhr, ist ein 20-Jähriger Franzose aus dem sechsten Stock eines Hochhauses in Brugg gefallen.

Die Polizei geht nach den bisherigen Ermittlungen von einem Unfall aus. «Ein Tötungsdelikt oder ein Kapitalverbrechen sehen wir eher nicht», sagt Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei Aargau. 

Diverse Anwohnerinnen berichten jedoch von einem Streit, der sich ungefähr eine Stunde vor dem Sturz ereignet hatte. «Eine Frau muss mörderisch geschrien haben. Es herrschte ein derartiger Lärm, dass ich nicht verstanden habe, was sie gesagt hat. Danach kam schon der Krankenwagen und die Polizei», sagt Erika von Burg gegenüber TeleM1. Die ältere Frau lebt in der direkt nebenan stehenden Wohnung.

«Ich war im Bett und habe plötzlich einen Knall gehört»

Sie ist nicht die einzige, die den Streit mitangehört hat. Auch eine andere Nachbarin berichtet, dass in der Wohnung laut gestritten wurde. «Ich war im Bett und habe plötzlich einen Knall gehört. Danach hat eine Person ziemlich lange geweint», erinnert sich Pepina Etter.

Nach dem lauten Streit gehen die Bewohnerinnen von einem Verbrechen aus. «Ich habe das Gefühl, das es Mord war. So fällt man nicht. Das ist unmöglich», sagt Erika von Burg.

Es wird nicht von einem Tötungsdelikt ausgegangen

Klar ist bis jetzt, dass das Opfer nicht im Block wohnhaft war. Der junge Mann kam aus Frankreich. «Er war offenbar mit seiner Mutter zu Besuch», sagt Graser. Warum das Opfer sich in der Wohnung aufgehalten hat und wie es zum Streit kam, bleibt derzeit unklar. Waffen waren laut der Polizei allerdings nicht im Spiel. Die Untersuchungen laufen weiterhin. 

Die aktuellen Polizeibilder: 

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1