Villnachern

199 Unterzeichner wehren sich gegen den Lärm von Auto- und Töffposern

Motorenlärm sorgt in Aargauer Gemeinden immer wieder für Aufruhr. (Symbolbild)

Motorenlärm sorgt in Aargauer Gemeinden immer wieder für Aufruhr. (Symbolbild)

Genug hat Werner Widmer aus Villnachern vom Auto- und Töfflärm. Er wehrt sich gegen die Verursacher – zu diesen zählt er auch die Lenker von frisierten Töffli – und hat eine Petition lanciert auf der Online-Plattform petitio.ch unter dem Titel «Villnachern, unser lebenswertes Dorf, Auto- und Töffposer: Es reicht!».

Denn die Belästigungen hätten in den letzten Jahren stark zugenommen «in und um unsere schöne Gemeinde». Der 75-Jährige ehemalige Unternehmer fordert den Einsatz von Polizei und Politik: Kontrollen sowie die Entwicklung von Lärmblitzern und deren konsequenten Einsatz.

199 Unterschriften sind zusammengekommen innerhalb der gesetzten Frist. Der Gemeinderat hat die Petition anlässlich seiner Sitzung diesen Montag behandelt. Töff- und Autoposer seien bei Teilen der Bevölkerung ein störender Faktor, stellt der Gemeinderat fest. Aber es zeige sich ebenfalls, dass 150 der Unterzeichnenden nicht in Villnachern wohnen. Es handle sich also um ein regionales Thema und nicht um einen allein für Villnachern spezifischen Störfaktor.

Um mögliche Massnahmen koordinieren zu können, wird der zuständige Ressortverantwortliche anlässlich der nächsten Sitzung mit der Regionalpolizei Brugg das Anliegen der Petitionäre ansprechen, führt die Behörde aus. «Der Gemeinderat Villnachern ist der Meinung, dass spezifisch für Villnachern kein dringender Handlungsbedarf besteht», heisst es in der offiziellen Antwort. (mhu)

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