Brugg

18 Mietwohnungen: Das Baugesuch für die Überbauung Sommermatt liegt auf

Die Visualisierung zeigt die drei geplanten Mehrfamilienhäuser mit der Einfahrt zur Tiefgarage.

In Brugg-Lauffohr, nahe dem Vogelsang-Kreisel, entstehen mehrere drei zweistöckige Mehrfamilienhäuser. Im Frühling 2021 sollen sie bezugsbereit sein.

Nur einen Steinwurf vom stark befahrenen Vogelsang-Kreisel entfernt, befindet sich in Brugg-Lauffohr das Grundstück, auf dem bis im Sommer noch ein älteres Wohnhaus, eine Tierarztpraxis sowie verschiedene Kleinbauten standen. Um einer modernen Überbauung mit drei Mehrfamilienhäusern Platz zu machen, sind die Gebäude an der Ecke Reiner-/Sommerhaldenstrasse abgebrochen worden.

Nun plant das Windischer Architekturbüro Hartmann Keller AG, diesen Strassentriangel mit 18 Mietwohnungen neu zu überbauen. Das Grundstück hatte Anfang des Jahres die Hand gewechselt, damit darauf etwas Neues entstehen kann. Ein entsprechendes Baugesuch liegt noch bis 25. November auf der Abteilung Planung und Bau in Brugg auf. In den Unterlagen sind Baukosten von insgesamt 6,2 Millionen Franken vermerkt.

Attikageschosse Richtung Reinerstrasse vorgesehen

Die neue Überbauung stehe in einem heterogenen Umfeld. Das Areal sei von verschiedenen Wohnbauten mit Erstellungsjahren zwischen 1950 und 2010 umgeben, erklärt Christian Hartmann vom zuständigen Architekturbüro. «Das Projekt steht in der Zone W2 für zweigeschossige Wohnbauten sowie Attikageschosse.»

Gegenüber den Einfamilienhäusern seien nur «Zweigeschosser» geplant, in Richtung der Reinerstrasse dann zweigeschossige Bauten mit Aufbauten. «Die architektonische Gestaltung folgt einerseits der Grundstückform und der Topografie, andererseits den erwünschten Westausrichtungen», fährt Christian Hartmann fort.

Die Distanz zu den benachbarten Einfamilienhäusern gegen unerwünschte Einblicke sei grosszügig. Die drei kompakten Mehrfamilienhäuser sind im Untergrund über die Garage miteinander verbunden. Dort sind auch Kellerabteile, ein Gemeinschaftsraum sowie Velokeller vorgesehen.

«Die Einfahrt zur Tiefgarage erfolgt von unten, sodass die Sommerhaldenstrasse frei von Ein- und Ausfahrten bleibt», ergänzt Christian Hartmann. Auf den Flachdächern hat es Platz für Grünflächen sowie beim Haus A für Solarzellen für die Warmwasseraufbereitung.

Spielplatz und Lounge als Treffpunkte für Bewohner

Im Zentrum des neu zu gestaltenden Areals sind Spielflächen, eine Lounge sowie Veloabstellplätze geplant. «Besonderer Wert wurde auf die Freiraumqualität gelegt, für welche Gartenarchitekt Felix Naef aus Brugg verantwortlich zeichnet», sagt Christian Hartmann.

Bei den geplanten 18 Wohnungen handle es sich ausschliesslich um Mietwohnungen für einen Investor. Da die Wohnungen sehr familienfreundlich ausgelegt seien, rechnet die Bauherrschaft für die fünf 3½- und neun 4½-Zimmer-Wohnungen mit einer guten Nachfrage. Geplant sind ausserdem in zwei Liegenschaften insgesamt vier Studios für junge Leute.

Die Verkehrslärmsituation hat die Architekten gefordert

Aufgrund der guten Projektvorbereitungen rechnet Christian Hartmann mit dem Baubeginn Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres. «Die Bauzeit beträgt ein gutes Jahr. Die Wohnungen sollten im Frühjahr 2021 fertiggestellt sein», ergänzt er.

Die besondere Lage dieser Überbauung in einem Strassentriangel hat die Architekten laut Hartmann gefordert, sowohl in gestalterischer wie auch technischer Hinsicht. Es galt unter anderem, Lärmschutzprobleme zu bewältigen, die auch die Stellung der Gebäude beeinflussten.

Zu den Besonderheiten bei diesem Projekt zählt für die Bauherrschaft auch «das leidige Felsvorkommen in dieser Bebauungslage, welche die Ausführung erschwert». Hartmann ist überzeugt, dass die geplante lockere Überbauung helfen wird, das Quartier in massvoller Weise zu modernisieren, insofern die Massstäblichkeit zu den umliegenden Wohnbauten gewahrt bleibt.

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