Brugg-Windisch

179 Mitwirkende führen «Evolution of Dance & Music» auf

Rot und Schwarz: Eine tolle Farbkombination für den baldigen Auftritt Mariella Farrés im Campussaal Brugg-Windisch. Ubu

Rot und Schwarz: Eine tolle Farbkombination für den baldigen Auftritt Mariella Farrés im Campussaal Brugg-Windisch. Ubu

Am 19. Oktober wird der Campussaal im Campus Brugg-Windisch offiziell eröffnet – mit einem Tag der offenen Tür sowie einem Showblock, an dem auch die in Hausen lebende Sängerin Mariella Farré teilnimmt.

Mariella Farré sitzt im Bühnenoutfit mit Zylinder, Frack und netzbestrumpften Endlosbeinen in der Eingangshalle des Campusgebäudes. Rund herum herrscht emsiges Treiben von ein- und ausgehenden Studenten. Viele werfen einen neugierigen Blick durch die Glasscheibe auf den 14 Meter langen Campussaal.

Diesen Schauplatz wird Farré zu den Eröffnungsfeierlichkeiten gleich mehrere Male bespielen. Am 19. Oktober – anlässlich des Tages der offenen Tür – singt sie Swing und bringt ihre für den Anlass zusammengestellte Tanzcrew mit. Im Vorfeld zum Konzert der Sängerin Sina, gibt sie eine 20-minütige Vorstellung abwechselnd mit der Wettinger Stepptanzgruppe Joe’s Tap & Crazy.

Am 26. und 27. Oktober kommt ihre Benefizshow «Evolution of Dance & Music» zur Aufführung. Rund 179 Mitwirkende aus dem In- und Ausland führen das Publikum auf eine Zeitreise durch die musikalischen Höhepunkte der 30er-Jahre bis heute mit einer Melange aus Tanz, Gesang, Musik und Schauspiel.

Dass Farré, die in Brugg und Wohlen Tanzschulen leitet, bei dem Opening eine solch tragende Rolle zukommt, empfindet sie als grosse Ehre. «Dorina Jerosch, Verwaltungsratspräsidentin der Campussaal Betriebs AG, hat mich angefragt, ob ich den Auftakt machen wolle», erzählt sie stolz.

Was an der 50-jährigen gebürtigen Schaffhauserin sofort auffällt, ist die enorme Energie.

«Ich könnte oft Bäume ausreissen», sprudelt es aus ihr heraus. Ihre Schüler, die sie im danza zentrum Brugg und Wohlen in HipHop, NewJazz, Ragga, Modern Dance, Zumba etc. unterrichtet, motiviert sie mit ihrer Power und sagt: «Man sollte sich nicht zu schnell zufrieden geben. Steigerungsmöglichkeiten gibt es nämlich immer.»

Wahrer Erfolg – eine Herzenssache

Farré, die mit dem Musiker Pasquale Ricamato verheiratet ist und einen erwachsenen Sohn hat, trat schon auf diversen grossen Showbühnen auf.

Ihre Beteiligungen am Eurovision Song Contest 1983 mit «Io così non ci sto» und 1985 mit «Piano piano sind Geschichte. 2012 ging sie auf Anfrage mit dem Lied «One of a Kind» nochmals an den Start, schied aber bereits in den Vorentscheidungen aus.

Wenn sie in ihrem Hausener Domizil für die Familie kocht, kann sie auf ihre Pokale schauen,die sie als Jugendliche an Gesangswettbewerben gewann. «Ich bin sehr häuslich und umgebe mich gerne mit meinen Liebsten. Ständig unterwegs zu sein wäre nichts für mich gewesen», sagt sie heute.

Der ausgebildeten Tanzlehrerin liegen Kinder am Herzen. Seit anderthalb Jahren trainiert sie im danza zentrum gratis einige Jugendliche aus dem Kinderheim Brugg. Diese werden bei ihrer Show «Evolution of Dance & Music» im Campussaal mitwirken. Farrés Augen strahlen: «Viele von ihnen tanzten bei mir zum ersten Mal und sind jetzt grossartig. Das ist für mich der wahre Erfolg und bedeutet mir mehr als Berühmtheit.»

Anlässe: 19. Oktober, 20.30 bis 1 Uhr: Tag der offenen Türe und Volksfest im Campussaal Brugg-Windisch mit Mariella Farré, Joe’s Tap & Crazy, Sina und DJ Rolf.

26. Oktober, 20 Uhr, und 27. Oktober, 13.30 und 18 Uhr: Eröffnungsgala «Evolution of Dance & Music» von Mariella Farré (ein Viertel der Eintrittspreise geht an das Kinderheim Brugg; ein Viertel an die Stiftung Wunderlampe). Tickets und weitere Informationen finden Sie hier.

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