Birrfeld
17-Jähriger wird am «Argovia-Fäscht» durch Faustschlag im Gesicht verletzt

Ein 17-jähriger Aargauer wurde am Samstag auf dem Gelände des «Argovia-Fäschts» durch einen Faustschlag niedergeschlagen und verletzte sich am Kopf. Der Schläger, ein zirka 20- bis 25-jähriger Unbekannter, konnte bisher nicht ermittelt werden. Die Kantonspolizei sucht Zeugen.

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Der unbekannte Schläger verletzte den jungen Mann so schwer, dass dieser ins Spital eingeliefert werden musste. (Symbolbild)

Der unbekannte Schläger verletzte den jungen Mann so schwer, dass dieser ins Spital eingeliefert werden musste. (Symbolbild)

Zur Verfügung gestellt

Ein 17-jähriger Schweizer erlitt bei einem tätlichen Angriff am Samstag, 11. Juni 2016, 22.30 Uhr Kopf- und Gesichtsverletzungen. Dies teilt die Kantonspolizei Aargau am Dienstag mit. Der Festbesucher des «Argovia-Fäschts» befand sich zur genannten Zeit bei der Autoscooterbahn in der Nähe der WC-Anlagen.

Ein unbekannter Mann fügte ihm durch einen Faustschlag die Verletzungen im Gesicht zu. Das Opfer verlor kurze Zeit das Bewusstsein. Durch die Ambulanz wurde der junge Mann ins Spital eingeliefert.

Beschreibung des Täters: Unbekannter Mann, zirka 20- bis 25-jährig, 175 cm gross, muskulöser Körperbau, bräunlicher Teint, kurze braune Haare, trug einen Bart

Die Kantonspolizei, Fahndung Nord in Brugg hat in der Tatnacht die Ermittlungen wegen versuchter schwerer Körperverletzung aufgenommen.

Personen, die vor Ort den Angriff beobachten konnten und Hinweise zum Angreifer machen können, werden gebeten sich zu melden (Tel. 062 835 85 00).

Kantons- und Regionalpolizei mussten anlässlich des «Argovia-Fäschts» bei einzelnen Schlägereien und Pöbeleien einschreiten, wie sie mitteilte.

Trotz einiger Vorfälle – den Festbesuchern hat das Fäscht gefallen:

Jeremy Meier, Niederwil (13) Die Musik ist okay, das Riesenrad ist okay, das Essen ist okay. Das Highlight am Argovia-Fäscht sind aber ganz klar die vielen Glücksspiel-Stände. Bis jetzt habe ich rund 60 Franken eingesetzt und ich bin überzeugt, dass ich bald auch etwas gewinnen werde. Und für die Konzerte muss man ja zum Glück nichts mehr zahlen – am meisten freue ich mich auf Redfoo! Er wird sicher eine sehr coole Show abliefern.
5 Bilder
Willi und Doris Wirtz, Rombach (50+) Als wir angekommen sind, haben wir uns als Erstes überlegt, ob wir hier wohl die Ältesten sind. Wir sind zum ersten Mal am Argovia-Fäscht, wollten uns auch mal ansehen, für was jedes Jahr so viel Werbung gemacht wird. Das Gelände ist überraschend gross, die Besucher sind überraschend jung. Trotzdem bin ich überzeugt, dass wir uns gut amüsieren werden – an Unterhaltung dürfte es ja nicht mangeln.
Sabrina Lang, Muri (17) Das Argovia-Fäscht ist im Aargau einfach Pflicht. Selber bin ich zum vierten oder fünften Mal am Festival und ich werde sicher auch im kommenden Jahr wieder dabei sein. Es ist die ungelöste Stimmung, die positive Atmosphäre und natürlich auch die Musik, welche es ausmacht. Die Mischung aus nationalen und internationalen Acts ist absolut perfekt – so hat man von allem etwas und muss sich nicht festlegen.
Benjamin von Ballmoos, Windisch (29) Wer nicht am Argovia- Fäscht war, der war nicht am Argovia-Fäscht. Es ist halt die einzige wahre Party im Aargau – da kann keine Fasnacht mithalten. Deshalb bin ich seit Jahren Stammgast. Dass es aber je so nass, so schlammig, so dreckig war, das habe auch ich noch nie erlebt. Aber es ist natürlich klar, dass sich ein Open-Air-Fan dadurch die Stimmung nicht vermiesen lässt – wir werden es so oder so geniessen.
Die Besucherinnen und Besucher über das «Argovia Fäscht» 2016

Jeremy Meier, Niederwil (13) Die Musik ist okay, das Riesenrad ist okay, das Essen ist okay. Das Highlight am Argovia-Fäscht sind aber ganz klar die vielen Glücksspiel-Stände. Bis jetzt habe ich rund 60 Franken eingesetzt und ich bin überzeugt, dass ich bald auch etwas gewinnen werde. Und für die Konzerte muss man ja zum Glück nichts mehr zahlen – am meisten freue ich mich auf Redfoo! Er wird sicher eine sehr coole Show abliefern.

Patrick Züst