Manga-Mädchen
15-jährige Bruggerin macht als lebendige Puppe Karriere

Sie sieht aus wie eine Figur aus einem Manga-Comic: Grosse Augen, kleine Lippen und eine Nase, bei der man keine Konturen mehr sieht. Venus Palermo oder wie sie sich nennt «Venus Angelic», hat mit ihrem Aussehen einen neuen Trend kreiert.

Sarah Künzli
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Die lebende Puppe kommt aus Brugg.
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Die lebende Puppe aus Brugg
Grosse Augen, kleiner Mund: Das macht den neuen Trend aus.
Venus Palerma nimmt Manga Figuren zu ihrem Vorbild.
Die 15-jährige Aargauerin wird mit ihren Schminktipps zum Star.
Venus Angelic auch mal ungeschmikt.

Die lebende Puppe kommt aus Brugg.

http://www.facebook.com/pages/Venus-Palermo-The-Living-Doll-Official-Fanpage/207536656027903

Als «Living Doll» (lebende Puppe) hat sie auf Facebook schon mehrere Tausend Facebook-Fans. Auf «youtube» wird sie von Millionen Menschen beim Schminken und Frisieren beobachtet. Auch führt sie einen eigenen Blog, auf dem man ihr Leben als echte Mangafigur mitverfolgen kann.

Mit einer kindlichen Stimme erklärt sie in ihren Videos, wie man sich zu einer Puppe schminkt. Vor allem aus der Manga-Metropole Japan hat sie viele Fans und Anhänger.

«Es ist nur ein Style»

Für das Make-up braucht sie jeden Tag 15 Minuten, man werde immer schneller, erzählt sie in der britischen Morgenshow «Daybreak». Die 15-Jährige schminkt sich auch fürs tägliche Leben so: Ob zum Einkaufen, bei Anlässen oder für ihre Videos, dass spiele keine Rolle.

Vor einem Jahr zog sie mit ihrer Mutter wegen ihrer Karriere von Brugg nach London, schreibt tillate.ch. Margaret Palermo, die Mutter von Venus, sieht nichts Falsches am Aussehen ihrer Tochter: «Es ist nur ein Style. Es wäre schlimmer wenn sie betrunken nach Hause kommt oder rauchen würde», sagt sie im Interview mit Daybreak.

Ein Hintertürchen bleibt offen

In London macht sie ihren Hauptschulabschluss und will nachher studieren. «Wenn es nicht mehr klappt, werde ich Anwältin», schreibt tillate.com. Somit hält sich das Aargauer Manga-Mädchen ein Türchen offen, wenn es mit der Karriere als lebende Puppe nicht mehr geht.