Brugg-Windisch

13'760 Glühweine und 4220 Fondues: Die Eisfeld-Betreiber ziehen Bilanz

Eine weitere erfolgreiche Campus-Eiszeit-Saison ist Geschichte.

Eine weitere erfolgreiche Campus-Eiszeit-Saison ist Geschichte.

Die Organisation von Campus Eiszeit blickt auf die vergangene Saison zurück.

Jedes Jahr sorgt das Eisfeld vor dem Campus Brugg-Windisch bei Alt und Jung für fröhliche Winterstimmung. Die mittlerweile fünfte Saison von Campus Eiszeit ist Geschichte. Nun haben die Organisatoren Bilanz gezogen.

Erfolgreiche 54 Tage sind auf dem Eisfeld zwischen Anfang Dezember und Mitte Januar vergangen. Über 20'000 Gäste besuchten die Anlage diese Saison. Davon zahlten 9000 Eintritt für das Eisfeld – ein neuer Rekord.

1250 Gratiseintritte für die Schulklassen der Region

Durch das im November bekanntgemachte Sponsoring von 1250 Gratiseintritten für Schulen aus der Region Brugg-­Windisch durch einen anonymen Spender, verdoppelte sich die Anzahl der Schulkinder und Lehrpersonen, die das Eisfeld nutzten. 94 Schulklassen buchten das Eis. Im Jahr zuvor waren es 45.

«Glücklicherweise gab es auch während dieser Durchführung keine Verletzungen auf dem Eis und Beschädigungen des Felds», sagt Adrian Dömer, Leiter Immobilien und Infrastruktur an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Er bedankt sich zudem bei allen Unterstützern und freut sich über die tolle Durchführung.

Auch wenn der Anlass ein Erfolg war, sei Optimierungspotenzial immer noch vorhanden, meint Dömer. In Zukunft dürfte durch den Wegfall des Zauns zur Baustelle des Centurion Towers mehr Platz vorhanden sein. Dadurch könnten die knapp ausfallenden sanitären Anlagen ausgeweitet werden, sagt Dömer. «Bis anhin wurden zwei Toilettenkabinen aufgestellt, sobald der Bauzaun weg ist, könnte ein beheizter und belichteter WC-Wagen für mehr Komfort sorgen.»

Ebenfalls könnte die Getränkekarte des Chalets noch überarbeitet werden, denn die Besucher fragten vermehrt nach weissem Glühwein und Aperol. Vor Weihnachten wird das Eisfeld vielfach von Firmen besucht und genutzt. Zwischen Weihnachten und Neujahr ist hingegen oft noch Platz für Reservationen offen. Die Organisation überlegt sich deshalb, wie während der Festtage mehr Menschen angelockt werden können.

Das Stübli beim Chalet war eine gelungene Erweiterung

Campus Eiszeit wurde dieses Jahr zusammen mit 60 Partnern, davon 37 aus der Region durchgeführt. 13'760 Glühweine wurden über den gesamten Zeitraum getrunken und 4220 Fondues verspeist. Zum ersten Mal stammten die Kartoffeln und der Salat aus Untersiggenthal. Die regionale Verankerung ist den Betreibern wichtig.

Jedes Jahr fällt die Ausgestaltung des Chalets und die Aufstellung der Anlage etwas unterschiedlich aus. In der vergangenen Saison ist beispielsweise das Chalet durch ein Stübli erweitert worden. Die Anpassung sorgte für positive Reaktionen unter den Besuchern, die vom Stübli aufs Eisfeld blicken konnten.

Welche Neuerungen nächstes Jahr umgesetzt werden, kann Adrian Dömer noch nicht sagen. Die Nachfrage nach dem Eisfeld wird sicher wieder gross sein.

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