Beim Planungsverband Brugg Regio sind 23 Gemeinden aus den Bezirken Brugg, Lenzburg (Brunegg) und Baden (Gebenstorf) Mitglied. Er hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, sich für die Durchsetzung regionaler Anliegen einzusetzen sowie die regionale Identität zu stärken. Zudem erarbeitet er die Regionalplanung im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen und sorgt dafür, dass die Gemeinden ihre Planungen innerhalb der Region aufeinander abstimmen.

Gemäss Rechnung 2016 betrug das Eigenkapital von Brugg Regio für die Regionalplanung Anfang dieses Jahres Fr. 251 607.76. Zu viel, befand der Vorstand von Brugg Regio und beschloss an seiner Vorstandssitzung im Frühling einstimmig, durch eine Reduktion des Mitgliederbeitrags das Eigenkapital abzubauen. «Die Beitragsreduktion gilt nur für das Jahr 2018 und betrifft alle Mitgliedergemeinden», sagt Thilo Capodanno, neuer Geschäftsstellenleiter von Brugg Regio, auf Nachfrage der Aargauer Zeitung. Das heisst: Für Vollmitglieder reduziert sich der Pro-Kopf-Beitrag für nächstes Jahr von 3 auf 1 Franken und für Gemeinden, die noch in einem zweiten Planungsverband engagiert sind, von Fr. 1.50 auf Fr. 0.50. Eine Beitragsreduktion könne grundsätzlich immer durch die Mitgliedergemeinden beantragt werden, erklärt Capodanno weiter. Für eine stabile und verlässliche Budgetierung der Gemeinden könne diese aber nur mit sehr guter Begründung geschehen respektive wiederholt werden. Per 31. Dezember 2018 wurde mit einem Eigenkapital von Fr. 184 461.35 budgetiert.

An der Vorstandssitzung vom 10. Januar 2018 wird der neue Präsident von Brugg Regio und somit Nachfolger von Daniel Moser (Brugg) gewählt.