Birrfeld
1,4 Millionen Franken: Flugplatz Birrfeld hebt mit neuer Küche ab

Rechtzeitig auf den Frühling wird das erneuerte Restaurant auf dem Flugplatz Birrfeld den Betrieb aufnehmen. Derzeit ist der Komplettumbau der Küche in vollem Gang. Bis Ende Februar werden die Arbeiten abgeschlossen.

Michael Hunziker
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Noch ist das Flugplatzrestaurant (hinten) geschlossen. Die Besucher können auf das Provisorium im Clubraum hinter dem Hangar ausweichen.

Noch ist das Flugplatzrestaurant (hinten) geschlossen. Die Besucher können auf das Provisorium im Clubraum hinter dem Hangar ausweichen.

Michael Hunziker

Der Boden, die Wände und die Decke sowie die sanitären und die elektrischen Einrichtungen des Restaurants auf dem Flugplatz Birrfeld werden momentan saniert und angepasst. Es entstehen mehr Ablageflächen sowie Raum für das – vergrösserte und überdachte – Lager. Ebenfalls erhält das Restaurant ein neues Kassensystem und der Selbstbedienungsteil wird modernisiert. Nicht zuletzt werden die WC-Anlagen auf den neusten Stand gebracht.

«Nach dem Umbau können wieder sämtliche Vorgaben erfüllt werden», sagt der für die Infrastruktur zuständige Hanspeter Studiger vom Aero-Club. Das Vorhaben sei recht kostenintensiv, gibt er zu bedenken. Die Rede ist von alles in allem rund 1,4 Mio. Franken.

Lüftung als Herausforderung

Die alte Küche sei für die heutigen Verhältnisse zu klein dimensioniert, in den letzten Jahren seien immer wieder Probleme aufgetreten, weist Studiger auf die Hintergründe hin. Die Geräte – Geschirrwaschmaschine, Herd oder Steamer – hätten ihre Lebensdauer erreicht und die Lüftung entspräche nicht mehr den Anforderungen. Überdies sei zu wenig Platz vorhanden beim Buffet, bei der Coupe-Station, den Lagerräumen sowie den äusseren Lagerflächen der Entsorgung.

Als schliesslich im letzten Sommer die Kühlanlage ausstieg, sei die Renovation an die Hand genommen worden. Als Herausforderung hat sich laut Studiger der Einbau der Lüftung herausgestellt, denn die neuen Rohre weisen einen deutlich grösseren Durchmesser auf. Es sei nicht einfach gewesen, die Anlage in der bestehenden Lokalität unterzubringen, so Studiger. Schliesslich handle es sich beim Fluplatzrestaurant um einen filigranen Bau mit nicht allzu hohen Räumen. Einzelne technische Komponenten würden deshalb ausserhalb der Gebäudehülle angebracht und mit einer Holzwand verkleidet.

Gastraum folgt später

«Der Komplettumbau ist sehr gut geplant worden. Architekt, Bauleitung und Handwerker leisten hervorragende Arbeit», ist Studiger voll des Lobes. «Wir befinden uns genau im Zeitplan.» Will heissen: Die Tätigkeiten im Innern können bis Ende Februar abgeschlossen werden. Die Umgebungsarbeiten mit der Gartenanlage dürften bis Mitte April dauern.

Der Eröffnung am 6./7. März sollte also nichts im Wege stehen und das Wirtepaar Christoph und Tamara Richner kann vom derzeitigen Provisorium im Clubraum hinter dem Hangar 3 zurückkehren. Apropos Provisorium: In diesem sind auch während des Küchenumbaus täglich einfache Menüs sowie Getränke für Passagiere und Piloten zu haben.

In einer zweiten Phase soll dann der Gastraum des Flugplatzrestaurants erneuert werden. Wann genau diese Arbeiten ausgeführt werden, steht gemäss Studiger allerdings noch nicht fest. Einerseits seien diese Tätigkeiten nicht ganz so dringend, andererseits müssten finanzielle Überlegungen berücksichtigt werden.