Waffeninitiative
Bruderer: «Mein Mann und mein Vater haben ihre Armeewaffen abgegeben»

Nationalrätin Pascale Bruderer ist eine der Mitinitiantinnen der Waffeninitiative. Für sie ist klar: «Wo Waffen nicht gebraucht werden, machen sie keinen Sinn.»

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Pascale Bruderer (SP/AG) hat dabei kein grundsätzlich schlechtes Gefühl, wenn sie eine Waffe sieht oder in der Hand hält. Eine Waffengegnerin ist sie nicht («Ich hätte gerne beim Schützenfest in Aarau ausgeholfen»). Sie habe Freude am Schützensport, erklärt sie. «Waffen im Beruf, im Sport oder in der Armee orte ich nicht als Gefahrenpotential. Wo Waffen nicht gebraucht werden, macht ihre Aufbewahrung aber keinen Sinn.» Ihr Vater und auch ihr Mann, betont sie, hätten ihre Armeewaffen bei Dienstaustritt abgegeben.

Eine diametral entgegengesetzte Position vertritt Sylvia Flückiger-Bäni (SVP/AG). Die Hobbyschützin und angehende Jägerin ist eine dezidierte Gegnerin der Initiative. Sie sagt: «Eine Waffe zuhause aufbewahren zu dürfen, ist ein Vertrauensbeweis in unsere Armeeangehörigen, auf den ich stolz bin. Nicht Armeewaffen, sondern illegale Waffen sind das Problem. Das vermag die Initiative nicht zu lösen.» Auch lehne sie die Initiative ab, weil sie darin, so Flückiger, bloss ein Schritt zur Abschaffung der Armee sehe.

Sehen Sie, wie zwei Frauen über Sinn und Unsinn von Waffen diskutieren - heute Abend ab 18 Uhr in der Sendung «Duell aktuell» auf Tele M1.

(cls)