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Blind Blind Blindtext Blindtext Blind Blind Blindtext Blindtext Blind Blind Wiesen sind die Kinderstube der Rehe – Jäger und Bauern engagieren sich für den Schutz

Louis Probst
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Blindtext Blindtext Blind Blind Blindtext d Blind Blindtext Ein aus einer Wiese gerettetes Rehkitz.

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Blindtext Er hörte leise Schritte hinter sich. Das bedeutete nichts Gutes. Wer würde ihm schon folgen, spät in der Nacht und dazu noch in dieser engen Gasse mitten im übel beleumundeten Hafenviertel? Gerade jetzt, wo er das Ding seines Lebens gedreht hatte und mit der Beute verschwinden wollte! Hatte einer seiner zahllosen Kollegen dieselbe Idee gehabt, ihn beobachtet und abgewartet, um ihn nun um die Früchte seiner Arbeit zu erleichtern? Oder gehörten die Schritte hinter ihm zu einem der unzähligen Gesetzeshüter dieser Stadt, und die stählerne Acht um seine Handgelenke würde gleich zuschnappen? Er konnte die Aufforderung stehen zu bleiben schon hören. Gehetzt sah er sich um. Plötzlich erblickte er den schmalen Durchgang. Blitzartig drehte er sich nach rechts und verschwand zwischen den beiden Gebäuden. Beinahe wäre er dabei über den umgestürzten Mülleimer gefallen, der mitten im Weg lag. Er versuchte, sich in der Dunkelheit seinen Weg zu ertasten und erstarrte: Anscheinend gab es keinen anderen Ausweg aus diesem kleinen Hof als den Durchgang, durch den er gekommen war. Die Schritte wurden lauter und lauter, er sah eine dunkle Gestalt um die Ecke biegen. Fieberhaft irrten seine Augen durch die nächtliche Dunkelheit und suchten einen Ausweg. War jetzt wirklich alles vorbei, waren alle Mühe und alle Vorbereitungen umsonst? Er presste sich ganz eng an die Wand hinter ihm und hoffte, der Verfolger würde ihn übersehen, als plötzlich neben ihm mit kaum wahrnehmbarem Quietschen eine Tür im nächtlichen Wind hin und her schwang. Könnte dieses der flehentlich herbeigesehnte Ausweg aus seinem Dilemma sein? Langsam bewegte er sich auf die offene Tür zu, immer dicht an die Mauer gepresst. Würde diese Tür seine Rettung werden? Er hörte leise Schritte hinter sich. Das bedeutete nichts Gutes. Wer würde ihm schon folgen, spät in der Nacht und dazu noch in dieser engen Gasse mitten im übel beleumundeten Hafenviertel? Gerade jetzt, wo er das Ding seines Lebens gedreht hatte und mit der Beute verschwinden wollte! Hatte einer seiner zahllosen Kollegen dieselbe Idee gehabt, ihn beobachtet und abgewartet, um ihn nun um die Früchte seiner Arbeit zu erleichtern? Oder gehörten die Schritte hinter ihm zu einem der unzähligen Gesetzeshüter dieser Stadt, und die stählerne Acht um seine Handgelenke würde gleich zuschnappen? Er konnte die Aufforderung stehen zu bleiben schon hören. Gehetzt sah er sich um. Plötzlich erblickte er den schmalen Durchgang. Blitzartig drehte er sich nach rechts und verschwand zwischen den beiden Gebäuden. Beinahe wäre er dabei über den umgestürzten Mülleimer gefallen, der mitten im Weg lag. Er versuchte, sich in der Dunkelheit seinen Weg zu ertasten und erstarrte: Anscheinend gab es keinen anderen Ausweg aus diesem kleinen Hof als den Durchgang, durch den er gekommen war. Die Schritte wurden lauter und lauter, er sah eine dunkle Gestalt um die Ecke biegen. Fieberhaft irrten seine Augen durch die nächtliche Dunkelheit und suchten einen Ausweg. War jetzt wirkli. (xy)

Rettung der Rehkitze vor dem Mähtod

Rettungsprojekt Nach dem angenehmen Witterungsverlauf im Frühling beginnen die Landwirte in diesen Tagen mit dem Mähen der Heuwiesen. «Das warme Wetter hat auch die Rehgeissen in der Entwicklung ihres Nachwuchses beeinflusst», sagt Thomas Laube, ­Präsident der Stiftung Wildtiere Aargau. «Es ist damit zu rechnen, dass die ersten Rehgeissen in den nächsten Tagen ihre Kitze gebären werden.

Die Kitze werden nicht primär im Wald gesetzt. Als Kinderstube sehr beliebt sind Heuwiesen, die dem Rehwild Deckung und Schutz vor dem Menschen geben. Werden diese Wiesen ohne Schutzmassnahmen gemäht, besteht ein grosses Risiko für schlimme Folgen: Den Rehkitzen droht der Mähtod.

Zusammen mit Jagd Aargau organisiert die Stiftung Wildtiere Aargau seit vielen Jahren das Projekt «Rettet die jungen Wildtiere». Projektpartner sind der Bauernverband Aargau und Pro ­Natura Aargau. Ziel des Projektes ist es, mittels geeigneter Massnahmen möglichst viele Rehkitze vor dem Mähtod zu retten.

500 Jäger engagieren sich für das Projekt

Dabei werden, neben den traditionellen Verblendungsmassnahmen, auch Drohnen zum Aufspüren der Rehkitze eingesetzt. Jäger und Landwirte sowie allenfalls Drohnenpiloten verständigen sich dabei jeweils über den Zeitpunkt der Mahd und die vorgängigen Schutzmassnahmen.

«Jagd und Landwirtschaft engagieren sich für den zunehmend wichtigeren Schutz der Natur und der Wildtiere, Vögel und Insekten», stellt Thomas Laube fest. «In über 170 Jagdrevieren im Aargau engagieren sich mehr als 500 Jägerinnen und Jäger für das Herzensprojekt ‹Rettet die jungen Wildtiere›. Es ist damit personell das grösste Naturschutzprojekt im Kanton Aargau in den Monaten Mai und Juni.»

Eine ebenso wirksame Massnahme zum Schutz der Kinderstube der Natur im Frühling sei auch die Leinenpflicht für die Hunde im Wald und am Waldrand, die von April bis Juli gelte, so Thomas Laube. Grundsätzlich stellt er den Hundehalterinnen und Hundehaltern ein gutes Zeugnis aus. Allerdings fielen unzählige Hinweis-Schilder auf die Leinenpflicht dem Vandalismus zum Opfer. Die Stiftung Wildtiere Aargau appelliert an alle Hundehaltenden, sich an die rechtliche Bestimmung zu halten.