Verkehr
Besoffen, zu schnell, übermüdet: Polizei entzieht sechs Autofahrern den Führerschein

Die Kantonspolizei Aargau musste am Sonntag sechs Autolenkern den Führerausweis vorläufig entziehen, einen deutschen Führerschein aberkennen und einen Lenker wegen Fahren trotz Ausweis-Entzug anzeigen.

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Polizisten bei einer Verkehrskontrolle (Symbolbild, Archiv)

Polizisten bei einer Verkehrskontrolle (Symbolbild, Archiv)

Keystone

Die Kantonspolizei Aargau hatte am Sonntag alle Hände voll zu tun. Bereits um 5.20 Uhr erhielt die Mobile Einsatzpolizei einen ersten Auftrag. Sie musste einen Autofahrer ermitteln, der in Oftringen einen Wegweiser beschädigt hatte und sich danach aus dem Staub machte.

Beim Verursacher handelt es sich um einen 28-jährigen Türken aus der Region. Der junge Mann war ihn alkoholisiertem Zustand unterwegs. Den Führerschein musste er nach einer Blutprobe abgeben.

Dann, kurz vor 7 Uhr, prallte eine übermüdete 19-Jährige auf der A3 bei Rheinfelden mit ihrem Fahrzeug in ein vor ihr fahrendes Auto mit Anhänger. Auch sie musste den Führerausweis abgeben.

Kurz nach 8.30 Uhr geriet ein Porschefahrer auf der A3 Richtung Basel in eine Geschwindigkeitskontrolle. Der Mann war mit 183 Stundekilometern unterwegs und ist seinen nun Ausweis ebenfalls los.

Kein «Billett» hatte ein Autolenker, der in Hausen von der Polizei kontrolliert wurde - er war nämlich bereits zu einem früheren Zeitpunkt der Führerausweise entzogen worden.

Bis 12 Uhr stoppte die Polizei dann noch vier weitere Lenker, die in angetrunkenem Zustand auf den Aargauer Strassen unterwegs waren. (bau)