Online-Trading
Bei der AKB lassen sich via Internet bald auch Aktien handeln

Bei der Aargauischen Kantonalbank (AKB) können Kunden noch vor Ende Jahr via Internet direkt an der Börse handeln. Die Bank lockt mit tiefen Tarifen. Nutzen sollen das Angebot nicht nur Aargauer.

Merken
Drucken
Teilen
Der Hauptsitz der Aargauer Kantonalbank in Aarau

Der Hauptsitz der Aargauer Kantonalbank in Aarau

Keystone

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) will noch vor Jahresende ihre Online-Handelsplattform Five Trade lancieren. Wer Aktien darüber handelt, zahlt bis zu einem Volumen von 500 Franken nur einen Lockpreis von 5 Franken Gebühr. Das erklärt AKB-Chef Rudolf Dellenbach gegenüber dem «Swiss Equity Magazin» Bei höheren Beträgen ist Five Trade je nach Volumen allerdings nicht immer der günstigste Anbieter der Schweiz.

Bisher hatten kleinere und mittlere Kantonalbanken dieses Geschäft kampflos Anbietern wie Swissquote oder Postfinance überlassen.

Die AKB will mit dem Internet-Börsenhandel an neue Kunden und neue Geschäfte heran kommen. Und zwar auch ausserhalb des angestammten Gebiets. Die Bank hat dabei Anleger aus der ganzen Deutschschweiz im Visier. Im Fokus stehen jüngere Anleger. Im Börsenhandel für Privatpersonen finde ein schleichender Übergang zu Online-Plattformen statt, sagt Dellenbach. Zudem soll das Onlinetrading auch zusätzliche Erträge bringen. (rsn)