Auenstein
Bauernhaus-Scheune stand im Vollbrand

An der Veltheimerstrasse in Auenstein ist am Donnerstag, kurz nach Mitternacht die Scheune eines alten Bauernhauses in Brand geraten. Das angebaute Wohnhaus konnte gerettet werden.

Toni Widmer
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In Auenstein brennt ein Bauernhaus 2 Der Dachstock war nicht mehr zu retten
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Bauernhausbrand in Auenstein
In Auenstein brennt ein Bauernhaus 4 Die Nachbarliegenschaften konnten vor einem Übergriff des Feuers bewahrt werden.
In Auenstein brennt ein Bauernhaus 5 Die Feuerwehr Rupperswil-Auenstein hatte am Vorabend Hauptübung
In Auenstein brennt ein Bauernhaus 6 Die drei Bewohner im Haus konnten unverletzt ins Freie flüchten
In Auenstein brennt ein Bauernhaus 1 Der Dachstock war nicht mehr zu retten

In Auenstein brennt ein Bauernhaus 2 Der Dachstock war nicht mehr zu retten

Toni Widmer

Entdeckt wurde das Feuer in der Scheune von den Bewohnern des angebauten Wohnhauses. Sie alarmierten um 0.30 Uhr am Donnerstagmorgen die Feuerwehr. Als diese am Brandort eintraf, schlugen die Flammen bereits aus dem Dach und drohten, auf das Wohnhaus sowie auf benachbarten Liegenschaften überzugreifen. Die Feuerwehren – im Einsatz standen die Korps von Rupperswil-Auenstein sowie Hunzenschwil-Schafisheim – konnten mit einem gezielten Einsatz Schlimmeres verhindern. Es gelang ihnen, das Feuer rasch zu halten und so eine Ausbreitung zu verhindern.

Die Scheune war nicht mehr zu retten, im Wohnhaus jedoch ist gemäss einem ersten Augenschein von Experten der Gebäudeversicherung lediglich ein kleiner Wasserschaden entstanden. Die drei Bewohner konnten das Haus unverletzt verlassen und mussten die Nacht in einem Ausweichquartier verbringen.

Wie rasch sie wieder in ihr angestammtes Daheim zurückkehren können, stand unmittelbar nach dem Brand noch nicht fest. Die Brandursache und das Ausmass des Schadens sind noch nicht bekannt. Sicher ist, dass das Feuer in der Scheune ausgebrochen ist, in welcher unter anderem auch Oldtimer-Fahrzeuge abgestellt waren. Eines davon konnte gerettet werden, ein zweites ist verbrannt.

Speziell war dieser Einsatz für die Feuerwehr Rupperswil-Auenstein. Sie hatte am Vorabend in Rupperswil ihre Hauptübung durchgeführt. Beim Brandausbruch waren die meisten Feuerwehrleute, wenn überhaupt, erst kurze sehr Zeit im Bett.