Bezirksgefängnis Baden
Zwei rumänische Häftlinge über Fassade ausgebrochen – Polizei stellt Grossfahndung ein

In der Nacht auf Dienstag sind zwei Insassen des Bezirksgefängnisses Baden entwichen. Die Kantonspolizei ersucht nun dringend um Mithilfe bei der Fahndung nach den beiden flüchtigen Männern.

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Ausgebrochen aus dem Bezirksgefängniss Baden_G Fechete und C Rostas

Ausgebrochen aus dem Bezirksgefängniss Baden_G Fechete und C Rostas

AZ

Ein Vollzugsangestellter des Bezirksgefängnisses Baden bemerkte am frühen Dienstagmorgen, um kurz nach 3 Uhr, dass zwei Insassen ausgebrochen und geflohen sind.

Die Kantonspolizei leitete umgehend eine Grossfahndung mit mehreren Diensthunden und einem Armeehelikopter ein – bislang vergeblich. Die Polizei stellte deshalb die Grossfahndung nach den flüchtigen Männern am Morgen ein.

Die beiden Männer sind auf der Flucht. Es handelt sich um einen 39- und einen 33-jährigen Rumänen.

Das kantonale Amt für Justizvollzug kann auf Medienanfrage noch keine genaueren Angaben zum Ausbruch machen. Laut Polizei kam es jedoch zu keiner Gewaltanwendung.

Ein Leserbild von «20 Minuten» beantwortet zumindest die Frage, wie die Ausbrecher das letzte Stück aus dem Gefängnis geschafft haben: ein aus Leintüchern zusammengeknotetes Seil an der Fassade des Bezirksgefängnis vom obersten Stock bis zum Boden neben der Grossbaustelle am Schulhausplatz.

Im Verlauf des Vormittags war das Seil abmontiert.

Die Polizei ist um Mithilfe bei der Fahndung folgender zwei Personen angewiesen. Bei den Gesuchten handelt es sich um einen 39- und einen 33-jährigen Rumänen:

Fechete

Fechete

Kapo AG

Gheorghe Fechete, 16.02.1977, rumänischer Staatsangehöriger, 179 cm, schlanke Statur

Rostas

Rostas

Kapo AG

Crisan Rostas, 13.04.1983, rumänischer Staatsangehöriger, 163 cm, schlanke Statur

Beide Personen trugen einen grauen Trainer. Sie sassen wegen Begehung von Vermögensdelikten in Haft.

Personen, welche Angaben über den Aufenthalt der Flüchtigen machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Aargau (Notruf 117) oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (edi/sha)