Die Nanotechnologie hat längst Einzug in unseren Alltag gehalten. Immer öfter werden Nanomaterialien in Sonnencremen, Textilien, Nahrungsmitteln, Farben und Lacken eingesetzt. Trotzdem wissen wir noch wenig über sie und ihre Eigenschaften. Das beginnt schon mit der Frage, was Nanopartikel überhaupt sind. Diese Wissenslücke will die neu entwickelte mobile Ausstellung Expo Nano nun schliessen.

Die Ausstellung wurde vom Beratungsunternehmen «Life Science Communication» im Auftrag des Nationalen Forschungsprogramms «Chancen und Risiken von Nanomaterialien» konzipiert und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Bundesämtern, Forschungspartnern und weiteren Institutionen umgesetzt. Ab heute gastiert sie in der Umweltarena in Spreitenbach. Wie es in einer Mitteilung heisst, sei das Ziel der Ausstellung, der Bevölkerung die Welt der Nanotechnologie nahezubringen sowie Chancen und Risiken neuer Anwendungen abzuwägen. Anhand von interaktiven Themenstationen, Infotafeln, Experimenten und Forschungsprojekten werde erklärt, wo Nanomaterialien in den Bereichen Medizin, Umwelt, Energie oder Ernährung zur Anwendung kommen.

Nanomaterialien in Dünger

Ein Exponat zeige etwa, dass unangenehme Gerüche dank Nanosilber in Textilien der Vergangenheit angehörten. Ein anderes Forschungsprojekt mit Klee zeige, wie untersucht wird, ob von einem Einsatz von Nanomaterialien in Pflanzendüngern allfällige Risiken ausgehen können.

Die Ausstellung wird bis zum 30. März in Spreitenbach zu Gast sein. Zur Eröffnung wird am Samstag Barbara Rothen-Rutishauser vom Adolphe Merkle Institute der Universität Fribourg über die Grundlagen der Nanotechnologie referieren und die Highlights ihrer Forschungstätigkeit präsentieren. Der Vortrag findet um 13.30 Uhr und um 15 Uhr statt.