Am 10. Juni wählen die Mägenwiler Stimmbürger einen neuen Gemeinderat: Bei der Ersatzwahl im ersten Wahlgang Anfang März erreichte keiner der beiden Kandidaten das absolute Mehr. Während Urs Zulauf (parteilos, 75) 169 Stimmen erzielte, erreichte sein Kontrahent Leo Hüppi (CVP, 57) 183 Stimmen.

Die Ersatzwahl sorgte im Vorfeld für Schlagzeilen, weil sich die CVP und FDP an der Kandidatur beziehungsweise am Alter von Zulauf störten. Sie wünschten sich eine jüngere Person, die für Kontinuität sorgen könne und mehrere Legislaturen im Amt bleibe. In der Folge schickten die Parteien Hüppi ins Rennen.

Die Ersatzwahl wurde nötig, weil Marcel Ringger Ende September 2017 aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten war. Seither ist der Sitz verwaist. Mit der Wahl des fünften Gemeinderats soll in der Exekutive wieder Beständigkeit einkehren: Innerhalb von vier Jahren besetzten vier verschiedene Gemeinderäte den Sitz. Sie alle waren kaum ein Jahr im Amt, die letzten drei traten aus gesundheitlichen Gründen zurück.

Im Vorfeld des zweiten Wahlganges wollte das «Badener Tagblatt» von Urs Zulauf und Leo Hüppi unter anderem wissen, wofür sie sich starkmachen wollen, falls sie gewählt werden, und was sie sich für die Zukunft von Mägenwil wünschen.