«200 Jahre Ennetbaden». So lautet das Motto des Dorffests. Wobei: Schaut man sich das kulturelle Programm mit über 40 Konzerten, dem Theaterspektakel und weiteren Anlässen an, müsste man viel eher von einem Festival statt eines klassischen Dorffests sprechen. Und genau deshalb sei es dem OK gelungen, so viele spannende – auch internationale – Bands nach Ennetbaden zu locken, sagt Philipp Fischer, der für das Unterhaltungsprogramm verantwortlich ist.  

Festival hin oder her: «Weil sich das OK bewusst war, dass es letztlich eben doch ein Dorffest ist, war es uns von Anfang an wichtig, ein Programm zusammenstellen, dass für jedes Alter und jeden Geschmack etwas bietet», so Fischer. Er zeigt sich glücklich, dass man dieses Ziel mehr als erreicht habe. «Die musikalische Palette ist extrem breit und reicht von Rock, Funk, Blues, Dixie, Country, Piano-Musik, Elektro-Pop, Folklore, Balkan-Beats bis hin zu Hip-Hop.» Fischer möchte nicht einzelne Bands hervorheben, verrät aber trotzdem zwei, drei Geheimtipps. «Love Machine aus Düsseldorf, Ikan Hyu, Dachs der Al Pride, um nur ein paar wenige zu nennen.» Und natürlich freue er sich auf den Headliner Steff La Cheffe. Ziel sei es gewesen, «coole Bands», die eigene Songs schreiben, nach Ennetbaden zu holen. «Wir wollten keine Coverbands», so Fischer.

Die Konzerte finden auf drei verschiedenen Bühnen statt. Die Hauptbühne wird beim Postplatz stehen, die mittlere Bühne mit eher alternativer Musik auf der Badstrasse und die kleine Bühne auf dem Dach des Parkhauses, wo auch der zweite Teil der Theatertrilogie zur Aufführung kommt. Tickets für die Aufführungen sind schon im Vorverkauf.

Drei Bühnen: Besucher sollen über Festgelände zirkulieren

«Wir haben uns für drei dezentrale Bühnen entschieden, damit die Festbesucher zirkulieren, wovon letztlich die Vereine mit ihren Beizen profitieren», erklärt Philipp Fischer. Zudem sei es gelungen, dass fast nie gleichzeitig auf zwei Bühnen ein Konzert gespielt werde. «Wenn man also will, kommt man in den Genuss fast jedes Konzerts.»

Doch mit dem offiziellen Festprogramm ist es noch nicht getan. Da wären zum einen noch die zahlreichen kulturellen Angebot der Vereine und Gruppierungen, die ein Restaurant führen. Zudem werden auf dem ganzen Festgelände Gaukler, Zauberer und andere Künstler ihre Kunststücke zum Besten geben. Ein Geschichten-Erzähler wird auftreten, es wird einen Tanzworkshop und eine Tanzshow geben, und in der ‹Zuflucht› werden je eine Kinder- und Jugenddisco durchgeführt, um nur ein paar wenige Angebote zu nennen. Wer sich einen Überblick über das Kulturangebot machen will, der wird auf der Website www.ennetbaden200.ch fündig.