Baden
Velokorso nach Polizei-Einsatz: 120 Personen solidarisierten sich mit «Schnäggli»

Die Verhaftung des Badener «Rebstock»-Wirts Markus Widmer am Sonntag warf hohe Wellen. Aus Solidarität mit dem stadtbekannten «Schnäggli» beteiligten sich 120 Personen am Donnerstagabend an einem Velokorso.

Dieter Minder
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120 Personen am Velokorso für Badener Wirt und gewaltfreie Stadt Baden
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Vive la Velorution
Deutlicher Aufruf
Der Koros auf der bäderstrasse
Andrea Rezina rechts mit ihren beiden Mitorganisatorinnen
Am Schluss des Korsos fährt ein Polizeiauto mit

120 Personen am Velokorso für Badener Wirt und gewaltfreie Stadt Baden

Alex Spichale

«Wir wollen ein Zeichen für ein gewaltfreies Baden setzen», sagt Andrea Arezina. Sie, Steffi Kessler und Natalie Flückiger haben dazu den Velokorso organisiert. Der Anstoss war die Verhaftung des «Schnäggli» genannten Wirts Markus Widmer (die az berichtete).

Verhaftet wurde Widmer, nachdem er alkoholisiert mit seinem Velo Freudenrunden über den Sieg der Fussball-Nati gedreht hatte. Rund 120 Personen waren dem Aufruf gefolgt und fuhren am Donnerstagabend vom Kurplatz via Bahnhof, Schlossbergplatz, Weite Gasse und Kronengasse zurück zum Kurplatz.

Sie bekundeten damit ihre Solidarität mit «Schnäggli». Die Velos waren mit Fähnchen und Transparenten geschmückt. Einige zogen an einer Schur befestige Blechbüchsen hinter sich her. «Uns ist wichtig, dass der Korso friedlich verläuft», betonte Arezina.

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