Handball NLB

Städtli verliert in Genf schon wieder: Nach drei Spielen befinden sich nur zwei Punkte auf dem Konto

Badens Trainer Bjoern Navarin schwört seine Mannschaft ein.

Badens Trainer Bjoern Navarin schwört seine Mannschaft ein.

Das Städtli 1 unterliegt in der Handball NLB Chênois Genève mit 27:29. Der Gegner aus der Wetschweiz wusste die Badener Defensivschwächen gut auszunutzen. Städtli hat damit nach drei Spielen nur zwei Punkte auf dem Konto.

Mit Chênois Genève ist in dieser Saison zu rechnen. Möhlin hatte die Genfer zwar mit 24:19 besiegt. Doch Stäfa kam beim glücklichen 28:28 mit einem blauen Auge davon. So war Städtli am Sonntag gewarnt. Die wurfkräftigen Genfer Aufbauer Adnan Sivic, Maxym Strelnikov und Adrien Molinié rissen mit ihrer Dynamik und Spielübersicht die Städtli-Abwehr schon zu Beginn immer wieder auseinander und kamen so zu Würfen aus besten Situationen. Sivic auf der halbrechten Rückraumposition warf in den ersten zehn Minuten gleich vier seiner zehn Treffer.

Dass die Partie trotz eklatanter Badener Defensivschwächen ausgeglichen blieb, lag vor allem an den Flügel- und Kreisspielern. Philipp Wildi und Karlo ­Ladan wurden immer wieder sehenswert freigespielt und trugen mit je sechs Toren massgeblich zum Städtli-Skore bei. Ende der ersten Halbzeit nutzten die Genfer technische Fehler der Badener, um mit einer 15:12-Führung in die Pause zu gehen. Unschön: Der letzte Treffer fiel in der letzten Sekunde per direkt verwandeltem Freiwurf.

Städtli kam erst in der Schlussphase wieder heran: Die Kräfte der sehr abgeklärten Genfer liessen etwas nach. Sie leisteten sich nun einige Fehler. Pascal Bühler erzielte in der 55. Minute den 26:25-Anschlusstreffer – doch in den entscheidenden Situationen agierten die Badener nun zu überhastet. Die fünf folgenden technischen Fehler nutzten die Genfer gnadenlos aus – und gewannen mit 29:27. Städtli hat damit nach drei Spielen nur zwei Punkte auf dem Konto. Den Saisonstart hat sich das Team definitiv anders vorgestellt. (az)

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