Kinder springen umher, es wird gelacht, gegessen und getrunken. Viele Besucher haben sich am Sonntagnachmittag anlässlich des Soulfood Festivals auf dem Trafoplatz in Baden eingefunden. Dass es der letzte Tag ist, wird bedauert. «So etwas sollte es eigentlich das ganze Jahr hindurch geben», sagt Silvana Dätwiler und beisst in einen süssen Strudel. «Damit es im Winter nicht allzu kalt wird, könnte man in der Mitte einfach ein grosses Feuer aufstellen», fügt sie an und lacht. Gemeinsam mit ihren Kollegen sitzt sie auf einer Holzbank in der Streetfood Area, einem der insgesamt vier Festbereiche des Soulfood Festivals. Seit sich der Trafoplatz am Freitag in eine Gourmet-Meile verwandelt hat, ist die 28-Jährige jeden Tag hier anzutreffen. Nicht so ihr Kollege Remo Waser. Der 25-Jährige ist heute zum ersten Mal hier und sagt: «Das Festival ist cool. Schön, dass man so etwas macht.»

Könnte Hunger machen: Ein Blick in die «Soulfood»-Kochtöpfe.

Könnte Hunger machen: ein Blick in die «Soulfood»-Kochtöpfe.

Unter die Besucher hat sich auch Mitorganisator Lukas Schaub gemischt. Er trinkt Kaffee, blickt über den Platz und strahlt Zufriedenheit aus. «Die Atmosphäre ist toll. Man sieht viele Familien, junge aber auch ältere Menschen», sagt er. Es sei schön zu sehen, wie durchmischt das Publikum ist. Schaub, der das Festival gemeinsam mit Patrik Mösch und Simon Stäuble organisiert hat, zieht eine positive Bilanz. «Wir sind sehr zufrieden.» Man habe gute Feedbacks erhalten, einerseits von den Besuchern, andererseits von den Ausstellern. «Sie haben gemerkt, wie viel Liebe und Arbeit dahintersteckt.»

Bereits am letzten Tag des Soulfood Festivals blicken die Organisatoren auf die zweite Ausgabe. «In Zukunft möchten wir die Badener Gastronomie stärker einbinden und das Festival über die ganze Stadt verteilen», sagt Lukas Schaub. Darüber hinaus möchte das Team auch Kochkurse, Workshops und Podiumsdiskussionen rund ums gesunde und nachhaltige Essen anbieten.